Dennis das Alpaka & der verschwundene Stern

Onkel Guido
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Dennis das Alpaka & der verschwundene Stern
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Eines Abends entdeckt Dennis das Alpaka, dass am Himmel ein Stern fehlt.

Doch wohin kann ein Stern verschwinden?

Gemeinsam mit einem kleinen Fuchs macht sich Dennis auf die Suche nach dem verlorenen Licht.

Viel Spaß mit dieser Gute-Nacht-Geschichte.

...

Der Abend war still über die Hügel gekommen.

Die Sonne war längst hinter den Bergen verschwunden.

Der Himmel wurde langsam dunkler.

Ein Stern nach dem anderen begann zu leuchten.

Dennis das Alpaka lag gemütlich im Gras.

Sein flauschiges Fell bewegte sich sanft im Abendwind.

Die Blumen dufteten nach warmem Sommer.

Dennis blickte nach oben.

Er liebte den Sternenhimmel.

Jede Nacht sah er ein wenig anders aus.

Doch heute bemerkte Dennis etwas Seltsames.

Er setzte sich auf.

„Moment mal“, murmelte er.

Er blickte noch einmal genau hin.

Über dem großen Hügel funkelten viele Sterne.

Aber einer fehlte.

Genau dort, wo sonst ein besonders heller Stern stand.

Dennis legte den Kopf schief.

„Wo bist du denn hin?“

In diesem Moment raschelte es im Gras.

Der kleine Fuchs kam zwischen den Blumen hervor.

Er setzte sich neben Dennis.

Seine Augen funkelten neugierig im Mondlicht.

„Ich glaube, ein Stern ist verschwunden“, sagte Dennis leise.

Der Fuchs blickte ebenfalls zum Himmel.

Er blinzelte ein paar Mal.

Dann nickte er langsam.

Dennis stand auf.

„Vielleicht ist er heruntergefallen.“

Der Fuchs wackelte mit den Ohren.

Das klang nach einem Abenteuer.

Gemeinsam liefen sie über die nächtliche Wiese.

Das Gras raschelte unter ihren Füßen.

Der Mond beleuchtete den Weg.

Über ihnen funkelten die Sterne ruhig.

Doch der eine Platz blieb dunkel.

Dennis spähte zwischen die Blumen.

Der Fuchs schnupperte im Gras.

Plötzlich blieb Dennis stehen.

„Siehst du das?“

Zwischen zwei großen Steinen lag ein kleines Licht.

Es glühte schwach.

Ganz warm.

Ganz still.

Der Fuchs setzte sich vorsichtig daneben.

Dennis beugte sich näher.

Es war tatsächlich ein kleiner Stern.

Er sah aus wie ein goldener Funke.

Doch er leuchtete nur noch ganz schwach.

„Hallo kleiner Stern“, sagte Dennis freundlich.

Das Licht flackerte leicht.

Dann hörten sie eine ganz leise Stimme.

„Ich habe mich verlaufen.“

Dennis lächelte beruhigend.

„Das kann jedem passieren.“

Der Fuchs legte sich neben den Stern.

Sein Fell glühte warm im Licht.

„Wie kommst du wieder nach oben?“ fragte Dennis.

Der Stern flackerte ein wenig stärker.

„Ich weiß es nicht.“

Dennis dachte nach.

Dann blickte er zum Himmel.

„Vielleicht brauchst du nur ein bisschen Hilfe.“

Der Fuchs hob neugierig den Kopf.

Dennis stellte sich vorsichtig neben den kleinen Stern.

„Wenn du wieder heller leuchtest“, sagte er sanft, „finden die anderen Sterne dich bestimmt wieder.“

Der Stern versuchte zu leuchten.

Doch sein Licht blieb schwach.

Da geschah etwas Schönes.

Über der Wiese begannen kleine Lichter zu tanzen.

Bill und Bob, die Glühwürmchen, flogen herbei.

„Guten Abend“, summte Bill.

„Wir haben ein verlorenes Licht gesehen“, sagte Bob.

Die Glühwürmchen schwebten um den kleinen Stern.

Ihre warmen Lichter blinkten sanft.

Die Wiese begann zu funkeln.

Der Stern wurde ein kleines bisschen heller.

Noch ein bisschen.

Und noch ein bisschen.

Dennis lächelte zufrieden.

Der Fuchs wedelte leise mit seinem Schwanz.

Plötzlich wurde das Licht des Sterns stärker.

Er begann wieder zu strahlen.

Ganz warm.

Ganz klar.

Der Stern hob sich langsam vom Boden.

Er schwebte ein kleines Stück nach oben.

Bill und Bob begleiteten ihn mit ihren Lichtern.

Der Stern stieg höher.

Und höher.

Bis er wieder seinen Platz am Himmel fand.

Jetzt funkelte er wieder genauso hell wie zuvor.

Dennis blickte zufrieden nach oben.

„Schön, dass du wieder da bist.“

Die Glühwürmchen zogen noch ein paar leuchtende Kreise über die Wiese.

Dann flogen sie weiter in die Nacht.

Der kleine Fuchs gähnte.

Dennis legte sich wieder ins weiche Gras.

Der Himmel war nun wieder vollständig.

Alle Sterne funkelten ruhig.

Der Abendwind strich sanft über die Wiese.

„Gute Nacht“, murmelte Dennis leise.

Der Fuchs rollte sich neben ihm zusammen.

Die Sterne wachten über die Hügel.

Und der kleine Stern, der sich verirrt hatte, leuchtete nun besonders warm.

Ganz still.

Ganz ruhig.

Ganz geborgen.

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… ich komme aus dem schönen Köln, bin selbst Vater und seit neustem auch Opa. :) Auf dieser Seite findest du Geschichten für Kinder und Erwachsene. Schön, dass du da bist!
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