Rudi Rauhhaardackel & die geheimnisvolle Spur

Onkel Guido
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Rudi Rauhhaardackel liebt es, Detektiv zu spielen. Eines Tages entdeckt er im Garten seltsame Spuren, die er noch nie gesehen hat. Wem gehören sie wohl, und was wird Rudi am Ende seiner Suche finden? Viel Spaß mit dieser Gute-Nacht-Geschichte.

...

Rudi, der kleine Rauhhaardackel, lag entspannt in seinem Körbchen und gähnte gemütlich.

Draußen war es sonnig, und eigentlich wollte er heute nur faul im Garten herumliegen.

Doch plötzlich hörte er ein seltsames Geräusch aus dem Gebüsch.

„Was war das denn?“, fragte sich Rudi neugierig.

Langsam erhob er sich und streckte seine kurzen Beine.

Vorsichtig tapste er hinaus in den Garten, um nachzusehen, woher das Geräusch kam.

Er schnupperte am Gras und bemerkte plötzlich ungewöhnliche Spuren im feuchten Boden.

„Solche Pfotenabdrücke kenne ich ja gar nicht“, murmelte er erstaunt.

Seine Neugier war sofort geweckt.

„Das sieht nach einem echten Rätsel aus!“

Mit aufgeregt wedelndem Schwanz folgte er den geheimnisvollen Spuren quer durch den Garten.

Die Spur führte ihn vorbei an den Rosenbüschen, um das Vogelhäuschen herum und direkt zur Hecke am Gartenzaun.

Dort verlor sich die Spur jedoch plötzlich.

Rudi schnüffelte angestrengt, konnte aber nichts weiter entdecken.

„Hm, komisch“, brummte er enttäuscht.

„Ich brauche Hilfe, alleine komme ich hier nicht weiter.“

Da fiel ihm seine Freundin Mimi, die schlaue Katze von nebenan, ein.

Er lief schnell zum Zaun und rief laut nach ihr.

„Mimi, komm schnell! Ich brauche deine Hilfe!“

Die elegante Katze kam gemächlich vom Nachbargarten herübergeschlendert.

„Was ist denn passiert, Rudi?“, schnurrte Mimi neugierig.

„Ich habe seltsame Spuren gefunden, die plötzlich am Zaun enden. Hast du eine Idee, wem sie gehören könnten?“

Mimi betrachtete die Abdrücke genau und schmunzelte.

„Sehr interessant. Komm, wir untersuchen das gemeinsam.“

Gemeinsam suchten Rudi und Mimi den gesamten Garten ab.

Nach kurzer Zeit entdeckte Mimi kleine Fellbüschel am Zaun.

„Hier, siehst du das?“, miaute Mimi aufgeregt.

„Das sieht nach Eichhörnchenfell aus!“

Rudis Augen wurden groß.

„Ein Eichhörnchen? Bei uns im Garten?“

Plötzlich hörten sie ein weiteres Geräusch, diesmal von oben.

Sie blickten gleichzeitig in die Baumkrone.

Dort saß tatsächlich ein kleines, verängstigtes Eichhörnchen und blickte nervös herunter.

„Hallo da oben!“, rief Rudi freundlich.

„Hast du dich verirrt?“

Das Eichhörnchen sah vorsichtig nach unten.

„Ja, ich bin Emil“, piepste es leise.

„Ich wollte Nüsse sammeln und habe den Heimweg nicht mehr gefunden.“

Rudi schaute verständnisvoll zu Mimi hinüber.

„Wir helfen dir natürlich, Emil!“

Doch wie sollten sie Emil nun vom Baum holen?

Rudi hatte plötzlich eine Idee.

„Emil, spring doch einfach auf meinen Rücken, ich fange dich auf!“

Emil zögerte kurz, fasste dann aber Mut und sprang beherzt nach unten.

Sanft landete er auf Rudis Rücken.

„Geschafft!“, jubelte Mimi erleichtert.

Emil war überglücklich und bedankte sich herzlich.

„Ihr habt mir das Leben gerettet!“

Rudi war stolz auf sich und wedelte fröhlich mit seinem Schwanz.

„Keine Ursache, Emil. Wir sind schließlich Freunde.“

Zusammen gingen sie zur alten Eiche, die nahe am Garten stand.

„Hier wohne ich!“, rief Emil begeistert.

„Von hier finde ich meinen Weg ganz sicher wieder.“

Zum Abschied versprach Emil, bald wiederzukommen und mit Rudi und Mimi zu spielen.

Rudi und Mimi winkten Emil fröhlich zu, bis er sicher oben angekommen war.

Zurück auf der Terrasse lagen die beiden Freunde nebeneinander und genossen die warme Nachmittagssonne.

„Das war aufregend“, schnurrte Mimi zufrieden.

Rudi nickte zustimmend.

„Aber weißt du was?“

Mimi blickte ihn neugierig an.

„Ohne dich hätte ich das nie geschafft“, gab Rudi zu.

Mimi schnurrte glücklich und sagte leise:

„Zusammen sind wir eben das beste Detektivteam der Welt.“

Rudi lächelte zufrieden und legte seinen Kopf auf seine Pfoten.

Schon bald schlief er glücklich und tief ein, träumte von weiteren spannenden Abenteuern und seinem neuen Freund Emil.

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