Träume sind das Tor zu den Sternen

Onkel Guido
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Träume sind das Tor zu den Sternen
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In dieser Einschlafgeschichte hilft ein freundlicher und weiser Engel der kleinen Emma, keine Angst mehr vor ihren Träumen zu haben. Falls du also auch manchmal Angst vor bösen Träumen hast, solltest du bei dieser Geschichte ganz genau aufpassen.

Puuuh, es war schon wieder so eine blöde Nacht.

Emma konnte nicht so recht schlafen, denn sie hatte Angst vor ihren Träumen.

Angst davor, dass wieder merkwürdige Dinge passierten oder furchteinflößendem Gestalten auftauchten.

So lag Emma nun wach in ihrem Bett, obwohl sie doch eigentlich müde war.

Sehr müde.

Doch der Schlaf wollte einfach nicht kommen.

Emma wünschte sich einen Beschützer, der sie nicht nur tagsüber begleiten konnte, sondern ihr auch nachts in die Traumwelt folgte.

Als sie nun da lag und nicht recht wusste, wohin mit sich und ihren Ängsten, erschien ihr plötzlich ein wundersames Licht.

Emma konnte nicht erkennen, woher dieses herrliche, kobaltblaue Licht kam.

Es war einfach auf einmal da.

Noch schöner als die Farbe war jedoch dieses friedvolle Gefühl, was mit ihm einherging.

Da wusste es Emma mit einem Mal – es muss ein Engel sein.

Mit zaghafter Stimme fragte das Mädchen leise, ob sie mit ihrer Vermutung recht hatte.

In diesem Augenblick konnte sie in dem wunderschönen Licht die Gestalt eines jungen, blonden Mannes erkennen.

Er schaute sie aus freundlichen Augen an und sagte ihr mit einem Lächeln: „Ja, ich bin ein Engel, mein Name ist Michael.“

Sogleich versicherte er ihr, dass sie jetzt keine Angst mehr haben müsse.

„Ich habe gemerkt, dass du dich vor etwas sehr fürchtest, deswegen bin ich gekommen, um dich zu beschützen“, fuhr der Engel fort.

Ihr Wunsch wurde also auf erstaunliche Weise erhört – Emma war sehr glücklich!

Zwar hatte sie zuvor noch nie einen Engel gesehen, aber sie wusste, dass sie immer für einen da waren.

Egal, ob man wach war oder schlief.

So erzählte Emma Michael von ihren Sorgen.

In letzter Zeit hatte es so viel Streit zu Hause gegeben und auch in der Schule gab es drei blöde Jungs, die sie immer ärgerten.

Sie waren sehr gemein zu ihr, aber niemand wollte ihr glauben.

Und zu allem Überfluss kamen neben den ganzen Sorgen beim Wachsein auch noch die Monster in den Träumen dazu

Es war als wollte die Angst Emma gar keine Pause mehr gönnen.

Als Emma von ihren Sorgen erzählte, kullerten ihr Tränen die Wangen hinunter.

Da breitete Michael seine Flügel über Emma aus und schon wurde ihr ganz warm ums Herz. 

Michael erzählte ihr, dass er bereits gesehen hatte, was Emma durchmachte, doch er konnte ihr nicht helfen, weil man Engeln nämlich erst die Erlaubnis dazu geben muss.

Da Emma sich heute so sehr einen Beschützer gewünscht hatte, war es Erlaubnis genug und Michael konnte sich ihr endlich zeigen.

Das freute Emma unendlich und sie strahlte über das ganze Gesicht.

Natürlich wollte sie von Michael gleich wissen, ob er sie auch in ihren Träumen beschützen kann, wie sie vermutete.

Denn auch obwohl sie sich so sehr freute, dass ihr Herz hüpfte, spürte sie, wie die Müdigkeit immer stärker wurde.

Michael nickte ihr freundlich zu und erklärte, dass er mit ihr auch in die Traumwelt reisen könne.

Schließlich sind Träume das Tor zu den Sternen, dort ist alles möglich.

Emma staunte, denn so hatte sie Träume noch nie betrachtet.

„Genauso wie der Mond durch das Licht der Sonne leuchtet, spiegeln Träume häufig das Tagesgeschehen wider“, verriet Michael.

„Deswegen tauchen die furchterregenden Gestalten gerne dann in deinen Träumen auf, wenn du dich auch während des Tages vor etwas gefürchtet hast.“

Emma verstand nun, warum sie in letzter Zeit so böse Träume gehabt hatte.

Doch Michael wusste noch mehr über die Traumwelt zu berichten.

Er erklärte Emma, dass nicht alle Träume gleich sein.

„In manchen Träumen kannst du in ferne Welten reisen oder andere Seelen treffen. Gelegentlich können dir auch Drachen und Einhörner begegnen“, verriet der Engel mit einem Zwinkern in den Augen.

Jetzt fühlte sich Emma noch viel besser.

Ihre Angst vor den Träumen war wie weggeblasen.

Sie wusste inzwischen, dass die Monster nichts anderes waren als Reflexionen des Tagesgeschehens.

Und sie wusste, dass in ihren Träumen alles möglich war und wundersame Abenteuer auf sie warteten.

Jederzeit mit Michael als starken Beschützer an ihrer Seite.

So schlief Emma beruhigt und sehr glücklich ein und machte sich auf zum Tor der Sterne. 

Dort erlebte sie sogleich ein herzerwärmendes Abenteuer, doch das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.

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