Erik & die Entdeckung eines neuen Kontinents

Onkel Guido
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In einer Welt, in der tapfere Wikinger die endlosen Meere beherrschten, gab es ein verborgenes Land, reich an Geheimnissen und voller Überraschungen.

Es war ein Ort, an dem wahre Helden geboren wurden, nicht durch die Stärke ihrer Arme, sondern durch die Weisheit ihres Herzens.

Folge uns in das Land von Nordheim, wo Abenteuer auf Schritt und Tritt lauern und wo die wahren Schätze nicht in Gold, sondern in unbezahlbaren Lektionen liegen. Viel Spaß mit dieser Geschichte.

In einem kleinen, robusten Dorf in Skandinavien lebte ein junger Wikinger namens Erik.

Tag für Tag träumte Erik davon, neue Horizonte zu erkunden.

„Irgendwann werde ich ferne Länder entdecken“, sagte er am knisternden Feuer oft zu seiner Familie.

Und immer, wenn er diese Worte sprach, funkelten seine Augen noch ein bisschen heller.

Eines Tages kam ein alter Seefahrer ins Dorf und berichtete von einem unbekannten Land.

„Lasst mich euch von Nordheim erzählen, einem Land voller Wunder … es liegt weit im Westen“, erzählte er.

Eriks Herz schlug vor Aufregung höher.

„Das ist meine Chance“, dachte er hoffnungsvoll als er abends im Stroh lag.

Am nächsten Morgen suchte Erik seinen Vater, den Anführer der Wikinger, auf.

„Vater, ich möchte Nordheim erkunden“, erklärte Erik mit leuchtenden Augen.

Sein Vater, ein Mann von Weisheit und Erfahrung, nickte verständnisvoll.

„Nordheim ist anders als unsere Heimat, es ist friedlich und bekannt dafür, dass die Einwohner im Einklang mit der Natur leben. Wir müssen mit offenem Herzen dorthin reisen, die Schwerter lassen wir hier“, mahnte er.

Mit diesem Rat im Gepäck begann Erik, seine Reise zu planen.

Er versammelte eine Gruppe mutiger Freunde für sein Vorhaben.

Aber manche der Wikinger dachten, dass es keine gute Idee sei, so ganz ohne Schwerter aufzubrechen.

Erik stellte sich auf einen großen Stein und sprach mit lauter Stimme:

„Freunde, wenn die Einheimischen sehen, dass wir mit Schwertern in ihr Land kommen, werden wir niemals Freunde werden.“

Und damit konnte er alle überzeugen.

Als sie in See stachen, fühlte Erik sich wie der kühnste Entdecker aller Zeiten.

Die Reise war voller Herausforderungen und Prüfungen.

Stürmische Wellen und unberechenbare Winde testeten ihren Mut.

„Haltet durch, gemeinsam sind wir stark – denkt daran, was uns erwartet“, rief Erik seinen Freunden zu.

Nach einer endlos scheinenden Reise erreichten sie endlich Nordheim.

Das Land empfing sie mit üppiger Natur und friedlicher Stille.

„Seht nur, wie ruhig es hier ist“, staunte Olaf, Eriks treuer Gefährte.

Beim Betreten des Landes wurden sie jedoch von den Einheimischen empfangen.

Immer mehr von ihnen kamen aus dem Wald – ihre Gesichter waren wild angemalt und sie hatten Speere.

„Was führt euch zu uns?“, fragten die Bewohner misstrauisch.

Den Wikingern war mulmig zumute, war die Reise doch keine gute Idee?

Doch Erik trat mutig vor.

„Wir sind friedvolle Entdecker aus dem fernen Norden“, verkündete er.

Die Einheimischen zeigten sich skeptisch.

„Viele Wikinger kamen vor euch und brachten nur Unheil“, erwiderten sie.

Erik schaute beschämt auf den Boden.

Er wusste, dass er ihr Vertrauen gewinnen musste.

„Wir sind hier, um zu lernen und zu helfen, nicht um Unheil zu bringen“, versprach er.

Um diese Worte zu untermauern, zeigte er den Einheimischen, was sie alles mitgebracht hatten.

Als klar wurde, dass die Wikinger keine Schwerter dabeihatten, wurden die Einheimischen ruhiger.

Von diesem Tag an arbeiteten Erik und seine Freunde Hand in Hand mit den Einheimischen.

Sie tauschten Wissen und Kultur aus.

Und im Laufe der Zeit entwickelte Erik eine tiefe Wertschätzung für die Kultur von Nordheim.

Eines Tages entdeckten sie bei einem gemeinsamen Ausflug eine verborgene Höhle.

In der Grotte befanden sich alte Relikte und Schätze.

„Diese Schätze müssen euren Vorfahren gehören“, sagte Erik zu den Einheimischen, in seinen Augen funkelte das Gold des Schatzes.

Alle staunten und untersuchten den Schatz ganz genau.

„Mit diesem Schatz könnten wir in unserer Heimat wie Könige leben“, murmelte der Wikinger.

Die Wikinger wahren bekannt dafür, Schätze zu stehlen und sie zurück in ihre Heimat zu bringen.

Das wussten auch die Einheimischen, plötzlich lag eine angespannte Stimmung in der Luft.

Dann drehte sich Erik zu dem Anführer der Einheimischen und sagte:

„So, was sollen wir mit dem Schatz machen … wollt ihr ihn hier lassen oder zurück in euer Dorf bringen?“

Die Bewohner von Nordheim zeigten sich überrascht und berührt.

Der Anführer musste lachen.

Und dann lachten auch die Wikinger.

„Ihr seid wahrlich anders als die anderen – lassen wir den Schatz erstmal hier, wir haben alles, was wir brauchen“, sagte er, nachdem er sich beruhigt hatte.

Sie rollten einen großen Stein vor den Eingang der Grotte und malten darauf ein Symbol der Freundschaft zwischen den Einheimischen und den Wikingern.

Und so verbrachten Erik und seine Freunde noch viele unvergessliche Tage in Nordheim.

Irgendwann hatten die Wikinger jedoch so großes Heimweh, dass sie beschlossen, erstmal nach Skandinavien zurückzusegeln.

Beim Abschied fühlten sie eine tiefe Verbundenheit mit ihren neuen Freunden.

„Ihr seid ohne Schwerter gekommen und habt Freundschaft mitgebracht. Ihr habt uns gezeigt, dass es auch gute Wikinger gibt. Wir hoffen, dass mehr kommen, die so sind wie ihr.“

Erik umarmte seinen neuen Freund und sagte: „Das hoffe ich auch. Auf bald, mein Bruder. Wir werden uns wieder sehen.“

Als die Wikinger in See stachen, winkten die Einheimischen ihnen zu, bis sie nicht mehr zu sehen waren.

Und damit endet unsere Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, von der es viel mehr auf der Welt geben sollte.

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… ich komme aus dem schönen Köln, bin selbst Vater und seit neustem auch Opa. :) Auf dieser Seite findest du Geschichten für Kinder und Erwachsene. Schön, dass du da bist!
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