onkelguido.de https://onkelguido.de/geschichte/ Sun, 23 Aug 2026 04:26:05 +0000 de-DE hourly 1 Ben bekommt Konkurrenz https://onkelguido.de/geschichte/ben-bekommt-konkurrenz/ https://onkelguido.de/geschichte/ben-bekommt-konkurrenz/#comments Wed, 19 Aug 2026 11:11:00 +0000 fussball https://onkelguido.de/geschichte/ben-bekommt-konkurrenz/ Weiterlesen

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In dieser Fußball-Geschichte lernst du Ben kennen. Ben ist Kapitän seiner Mannschaft und bereit, sein Team zum Erfolg zu führen. Doch als sie beim nächsten Spiel ordentlich auf die Mütze bekommen, sieht es gar nicht mehr so gut aus. Ob der neue Spieler helfen kann?

Ben liebt Fußball und sein Trainer sagt, Ben sei der beste Spieler seiner Mannschaft.

Darauf ist Ben natürlich sehr stolz.

Heute ist Training und Ben freut sich besonders, da ihn das Team beim letzten Training zum neuen Kapitän ernannt hat.

Doch da kommt der Trainer – mit einem neuen Jungen im Schlepptau.

„Jungs, das ist Samu. Samu wird ab heute hier spielen!“, sagt der Trainer.

Die Jungs schauen zuerst Ben an, der nicht gerade begeistert schaut – dann Samu.

„Der ist doch mindestens zwei Jahre jünger als wir …“, flüstert Ben seinem Freund Ole zu.

„Los, Jungs! Zeigt mir, dass ihr für das Spiel morgen vorbereitet seid!“, ruft der Trainer und das Training startet.

Am nächsten Morgen treffen sich alle am Fußballplatz.

Die gegnerische Mannschaft ist schon da und läuft sich warm.

Samu steht beim Trainer und wirkt nervös.

„Der soll heute schon spielen?!“, ärgert sich Ben und schnaubt wütend.

„Samu wird auf der Stürmer-Position für Jan spielen, der heute leider krank ist“, sagt der Trainer.

Ein paar murren, Ben schüttelt den Kopf und verdreht die Augen.

„Na, das kann ja was werden. Als ob der Winzling Jan ersetzen könnte“, sagt Ben nicht gerade leise in die Runde und Ole kichert.

Samu sieht betreten zu Boden, er hat Ben wohl gehört.

Das Spiel beginnt und die gegnerische Mannschaft steigt gleich hart ins Geschehen ein.

Der eine rennt jemanden um, der andere fliegt wie eine Schwalbe und es wird viel gefoult.

Den Trainer der anderen Mannschaft scheint das nicht zu stören.

Bens Trainer kommt kaum nach mit Anweisungen und Beschwerden.

„Ohne Jan schaffen wir das nicht!“, brüllt Ben Ole zu.

Doch dann bekommt Samu den Ball, dribbelt um die Gegner, die ihm den Ball abnehmen wollen und steht nur ein paar Meter vom Tor entfernt.

Der einzige, der ihn aufhalten kann, ist der gegnerische Torwart.

Die ganze Mannschaft hält den Atem an.

Dann täuscht Samu kurz links an und schießt den Ball hart links unten in die Ecke.

Der Torwart kann nichts tun, als hinter sich zu schauen, wo der Ball schon im Netz zappelt.

„Toooooooor!“, brüllt der Trainer und alle Mitspieler in der Nähe klopfen Samu auf die Schulter.

„Das war doch nur Glück!“, ärgert sich Ben und läuft rot an.

Doch kurz danach folgt das zweite Tor von Samu, noch beeindruckender als das letzte.

Die gegnerische Mannschaft kommt mehr und mehr aus ihrem harten Spiel heraus, weil alle versuchen, Samu zu stoppen.

Ben schaut ihm nach und seine Wut wird immer größer, passt kurz nicht auf und dann ist es passiert:

Ein Junge aus dem anderen Team tritt ihm beim Vorbeirennen gegen das Schienbein.

Der Schmerz explodiert und Ben fällt zu Boden.

Sein Knie ist aufgeschlagen und Ben begutachtet es kurz.

Eventuell steigen ihm sogar ein paar Tränen in die Augen.

„Na, sollen wir Mami rufen?“, lacht einer der Jungs laut.

„Jetzt steh schon auf, du Baby!“, ruft ihm ein anderer Gegner zu.

Keiner seiner Kumpels springt ihm bei, weil sich niemand mit diesen Fieslingen anlegen will.

„Ihr seid so peinlich! Habt ihr solche Angst vor uns, dass ihr uns so foulen müsst, um zu gewinnen?“, hört Ben plötzlich eine Stimme rufen.

Alle drehen sich um.

Es ist Samu.

Er ist mindestens zwei Köpfe kleiner als alle anderen, aber seine Stimme ist laut und klar. 

Samu kommt zu Ben und reicht ihm die Hand, um ihn hochzuziehen.

Ben staunt, lässt es aber zu.

„Danke“, sagt Ben zu Samu und klopft ihm anerkennend auf die Schulter.

„Kein Problem, Kapitän. Und jetzt zeigen wir es denen!“, ruft Samu und flitzt hinter dem Ball her.

Heute gewinnt Bens Mannschaft das Spiel.

Und Ben?

Der gewinnt einen neuen Freund.

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Piratin Lotte & der kleine Drache https://onkelguido.de/geschichte/piratin-lotte-und-der-kleine-drache/ https://onkelguido.de/geschichte/piratin-lotte-und-der-kleine-drache/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/piratin-lotte-und-der-kleine-drache/ Weiterlesen

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In dieser schönen „Gute Nacht“-Geschichte lernst du Lotte kennen. Lotte will Piratin sein und ganz viele Abenteuer erleben, doch bevor es dazu kommt, muss sie einem kleinen Drachen helfen. Ob die beiden sich verstehen werden? Finden wir es gemeinsam heraus.

...

...

Es war einmal ein junges Piratenmädchen namens Lotte, das in einer kleinen Hafenstadt am Rande des Meeres lebte.

Lotte liebte es, Geschichten über furchtlose Piraten und große Abenteuer zu hören.

Am allerliebsten aber träumte sie von Drachen, die manchmal in den Wolken über ihrer Stadt kreisten.

„Eines Tages werde ich mit einem Drachen befreundet sein, das schwöre ich“, sagte sie sich immer wieder.

Als Lotte, wie fast jeden Tag, durch den Wald spazierte, hörte sie ein merkwürdiges Geräusch, das klang wie das Heulen eines verletzten Tieres.

Neugierig folgte sie dem Laut, bis sie vor einer kleinen Höhle stand.

In dieser Höhle fand sie einen kleinen Drachen, der vor Schmerzen winselte.

„Oh je!“, rief Lotte erschrocken aus. „Was ist denn mit dir passiert?“

Der Drache schaute sie traurig an und zeigte ihr seinen verletzten Flügel.

„Autsch, das sieht aber übel aus. Aber keine Sorge, ich werde dir helfen!“, versprach Lotte.

Sie machte sich sofort daran, einen Verband für den Flügel des Drachen zu improvisieren, während sie versuchte, ihn mit freundlichen Worten zu beruhigen. „Alles wird gut, kleiner Drache. Ich heiße Lotte und ich werde mein Bestes tun, um dir zu helfen.“

Als der Drache merkte, dass Lotte ihm helfen wollte, entspannte er sich und ließ sie gewähren.

Nachdem sie den Flügel, so gut es ging, verarztet hatte, beschloss Lotte, dass es wohl das Beste wäre, den Drachen zu sich nach Hause zu bringen, um ihm dort weiterzuhelfen.

Nach einigen Tagen, in denen Lotte sich um den Drachen kümmerte, war er wieder auf den Beinen.

Sie wurden schnell gute Freunde und verbrachten ihre Tage gemeinsam beim Spielen und Erkunden.

Der Drache, der den Namen Fafnir bekam, war ein treuer Freund und Lotte lernte viel über Drachen und ihre Magie.

Eines Tages kam Fafnir aufgeregt zu Lotte und erzählte ihr von einem verborgenen Schatz, der auf einer fernen Insel liegen sollte. „Lotte, wir müssen diesen Schatz finden!“, rief Fafnir, „Stell dir nur vor, was für unglaubliche Abenteuer uns dort erwarten!“

Lotte war direkt Feuer und Flamme.

Gemeinsam mit Fafnir machte sie sich auf die Suche nach einer Piratencrew, die bereit war, sie auf dieser gefährlichen Reise zu begleiten.

Nach einiger Zeit fanden sie eine Gruppe mutiger Seefahrer, die von Lottes Entschlossenheit und Fafnirs Drachenmagie beeindruckt waren.

„Matrosen, wir haben einen Schatz zu finden!“, rief Lotte entschlossen, während sie auf das Piratenschiff kletterte, Fafnir saß auf ihrer Schulter.

Und dann ging es auch schon los.

Die Reise war lang und voller Herausforderungen.

Sie kämpften gegen wilde Stürme, begegneten furchterregenden Seeungeheuern und lösten knifflige Rätsel.

Aber dank ihrer Entschlossenheit, ihres Mutes und ihrer Freundschaft meisterten Lotte und Fafnir jede noch so schwierige Aufgabe.

Und mit jedem Abenteuer wuchsen sie enger zusammen und lernten, sich aufeinander zu verlassen.

Endlich erreichten sie die geheimnisvolle Insel, von der Fafnir gehört hatte.

Dort stießen sie auf eine alte, von Ranken überwucherte Ruine, die einst ein prächtiger Tempel gewesen sein musste.

Gemeinsam durchkämmten sie die Ruine und fanden schließlich eine große, schwere Tür, die mit goldenen und silbernen Verzierungen geschmückt war.

„Das muss es sein!“, rief Lotte aufgeregt. „Hinter dieser Tür liegt der Schatz!“

Doch die Tür war fest verschlossen und ließ sich nicht öffnen.

Fafnir, der inzwischen viel über Drachenmagie gelernt hatte, kam auf eine Idee: „Vielleicht kann ich da ja helfen.“

Er konzentrierte sich und sprühte seine magischen Flammen auf das Türschloss.

Mit einem lauten Knarren öffnete sich die Tür langsam, dann traten sie ein.

Dort, in der Mitte des Raumes, lag der Schatz – funkelnde Edelsteine, glänzende Münzen und prächtige Artefakte, die im schwachen Licht glitzerten.

„Wir haben es geschafft!“, rief Lotte triumphierend und umarmte Fafnir.

Doch statt den Schatz für sich zu beanspruchen, beschlossen Lotte und Fafnir, ihn unter den Menschen in ihrer Heimatstadt und der Piratencrew zu verteilen.

Sie wollten all diejenigen belohnen, die an sie geglaubt und ihnen geholfen hatten, ihr Abenteuer zu bestehen.

Zurück in der Hafenstadt wurden sie als Helden gefeiert, und es gab ein großes Fest zu ihren Ehren.

Lotte und Fafnir hatten nicht nur den Schatz gefunden, sondern auch die Herzen der Menschen erobert.

Sie waren das beste Team, das man sich vorstellen konnte – das mutige Piratenmädchen und ihr treuer Drachenfreund.

Von da an verbrachten Lotte und Fafnir noch viele Jahre voller Abenteuer und Freundschaft zusammen.

Sie segelten über die sieben Weltmeere, entdeckten neue Inseln und lösten Rätsel, die noch nie jemand zuvor geknackt hatte.

Und durch all diese Abenteuer wussten sie eines: Sie hatten ineinander die besten Freunde gefunden, die man sich nur wünschen konnte.

Und so endet die Geschichte von Lotte, dem mutigen Piratenmädchen, und Fafnir, dem kleinen Drachen.

Sie bewiesen, dass mit Mut, Entschlossenheit und einer starken Freundschaft selbst die größten Abenteuer und Schätze zu finden sind.

Gute Nacht, und mögen auch deine Träume von Abenteuern und Freundschaften erfüllt sein.

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Nobby & der bunte Kristall https://onkelguido.de/geschichte/nobby-der-kleine-kaefer-ritter-und-der-bunte-kristall/ https://onkelguido.de/geschichte/nobby-der-kleine-kaefer-ritter-und-der-bunte-kristall/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/nobby-der-kleine-kaefer-ritter-und-der-bunte-kristall/ Weiterlesen

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In dieser „Gute Nacht“-Geschichte geht es um einen kleinen, außergewöhnlichen Ritter, der auf ein Abenteuer geht, um das Königreich Palea zu retten. Leider ist nämlich die ganze Farbe im Königreich verloren gegangen! Ob Nobby sie wiederholen kann? Finden wir es gemeinsam heraus!

Es war einmal ein winziger, aber mächtiger Ritter namens Nobby, der in einem Land mit den glücklichsten Bäumchen und den flauschigsten Wolken lebte.

Aber Nobby war kein gewöhnlicher Ritter, denn er war ein kleiner Käfer mit einem Herz voller Mut und dem freundlichsten Gemüt, das man sich nur vorstellen kann.

Und so beginnt unsere Geschichte im friedlichen Königreich Palea, wo die Farben der Natur wie ein wunderschönes Gemälde miteinander harmonierten.

Das Land Palea war bekannt für seine üppigen Wälder und sanften Bäche, in denen die entzückendsten großen und kleinen Kreaturen lebten.

Aber eines Tages zog eine dunkle Wolke über das Königreich und warf einen Schatten über das einst so blühende Land.

Die Farben begannen zu verblassen und die Kreaturen wurden ängstlich und traurig.

Das bezaubernde Lachen, das einst die Luft erfüllte, wurde durch eine unheimliche Stille ersetzt.

Der König und die Königin wussten, dass sie eine tapfere Seele brauchten, um ihr kostbares Königreich zu retten.

Als die Sonne unter den Horizont sank, versammelten der König und die Königin alle Bewohner des Königreichs, um eine Ankündigung zu machen.

„Wir brauchen einen tapferen Ritter, der die Farben und die Freude in unser Land zurückbringt“, verkündeten sie. „Wer die Harmonie in Palea wiederherstellen kann, soll mit unserer tiefsten Dankbarkeit und einem Ehrenplatz im Königreich belohnt werden.“

Inmitten der Menge hörte Nobby aufmerksam zu. 

Er mochte ein kleiner Käfer sein, aber er wusste, dass er das Herz eines Löwen hatte.

Mit Entschlossenheit in seinen Augen trat Nobby vor und rief: „Ich, Nobby der Käfer, werde diese Aufgabe annehmen! Ich werde die Farben und die Freude in unser schönes Königreich zurückbringen!“

Der König und die Königin sahen Nobby, den kleinen Käfer-Ritter, an und lächelten, denn sie konnten die Tapferkeit sehen, die aus seinem Inneren strahlte.

„Sehr gut, Nobby“, sagten sie. „Wir haben Vertrauen in dich.“

Am nächsten Morgen machte sich Nobby auf den Weg, seine winzige Rüstung glitzerte im Sonnenlicht.

Er reiste durch die schwindenden Wälder, über die stillen Berge und durch die trägen Flüsse, immer dem Flüstern des Windes folgend.

Er wusste, dass es irgendwo in diesem Land ein Geheimnis gab, das Palea die Farben und die Freude zurückbrachte.

Auf seiner Reise traf Nobby viele Kreaturen, die von der Dunkelheit betroffen waren.

Er bot ihnen freundliche Worte und eine helfende Hand an und verlor nie die Hoffnung auf seiner Suche.

Sie alle erzählten ihre Geschichten – und Nobby hörte mit offenem Herzen zu, denn er wusste, dass jedes Wesen seine eigene Sicht auf die Welt hatte.

Eines Tages stieß Nobby auf eine weise, alte Eule, die auf einem Ast im stillen Wald hockte. 

Die Eule schaute Nobby in die Augen und sagte: „Du suchst nach dem Geheimnis, wie du die Farben und die Freude in diesem Land wiederherstellen kannst, kleiner Ritter. Um es zu finden, musst du zur Kristallhöhle reisen, wo die Antwort verborgen liegt.“

Mit dankbarem Herzen bedankte sich Nobby bei der weisen, alten Eule und machte sich auf den Weg zur Kristallhöhle.

Auf seinem Weg stellte er sich vielen Herausforderungen, von steilen Klippen bis hin zu heftigen Winden, aber er gab nie auf.

Und nach tagelanger Reise kam Nobby schließlich am Eingang der Höhle an.

Im Inneren der Höhle entdeckte Nobby eine verborgene Kammer, in der ein Kristall von unvorstellbarer Schönheit auf einem Sockel ruhte.

Als er sich dem Kristall näherte, begann er in allen Farben des Regenbogens zu leuchten. 

Nobby konnte die Kraft spüren, die von ihm ausging. 

Er wusste, dass dies der Schlüssel zur Rettung von Palea war.

Er steckte den Kristall vorsichtig in seinen kleinen Rucksack und machte sich auf den langen Weg zurück ins Königreich.

Während Nobby seiner Heimat Schritt für Schritt näher kam, begann das Land um ihn herum, seine Farbe und Lebendigkeit wiederzuerlangen.

Die Bäume wurden grüner, die Flüsse schimmerten vor Leben und die Geschöpfe von Palea freuten sich über die Rückkehr ihrer geliebten Farben.

Nach seiner Rückkehr begrüßten der König und die Königin Nobby mit großer Bewunderung. 

In einer großen Zeremonie platzierte Nobby den Kristall im Herzen des Königreichs und eine magische Welle der Farbe und Freude überflutete das ganze Land.

Die dunkle Wolke verzog sich und die Dunkelheit verschwand. 

Palea war wieder voller Lachen und Freude.

Der König und die Königin ehrten Nobby mit einem besonderen Platz im Königreich.

Unser kleiner Ritter wurde zu einem Symbol für Hoffnung und Mut für alle.

Nobby setzte seine Abenteuer fort, teilte die Magie des Kristalls mit anderen Ländern in Not und bewies, dass selbst die kleinsten Kreaturen den größten Unterschied in der Welt machen können.

Und so, liebe Freunde, während die Sonne über dem lebendigen Königreich Palea untergeht und unser kleiner Käfer-Ritter Nobby sich zur Ruhe legt, denkt daran, dass auch die kleinsten Helden die außergewöhnlichsten Abenteuer erleben können.

Gute Nacht, und mögen deine Träume mit den glücklichsten Bäumchen und den magischsten Farben gefüllt sein.

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Die 4 Freunde & das Mondmonster https://onkelguido.de/geschichte/die-4-freunde-und-das-mondmonster/ https://onkelguido.de/geschichte/die-4-freunde-und-das-mondmonster/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/die-4-freunde-und-das-mondmonster/ Weiterlesen

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In dieser neuen Geschichte geht es um 4 Freunde, die auf dem Mond leben und ein schreckliches Monster besiegen müssen. Ob sie das wohl schaffen? Viel Spaß beim Herausfinden!

Es war einmal vor langer Zeit, als auf einem fernen Mond vier beste Freunde namens Surya, Sky, Aimara und Diandi lebten.

Sie alle waren kleine Aliens mit besonderen Kräften, die sie von klein auf trainierten.

Sie liebten es, den Mond, auf dem sie lebten, zu erforschen und gemeinsam Abenteuer zu erleben – und an diesem Tag, wo unsere Geschichte beginnt, sollte ihr Abenteuer jedoch eine echte Prüfung für ihre Freundschaft werden.

Denn eines Tages, als sie eine dunkle und geheimnisvolle Höhle erforschten, stießen sie auf ein schreckliches Monster.

Es war groß und grimmig, mit glühend roten Augen und messerscharfen Zähnen.

Echt gruselig.

Die Freunde hatten schreckliche Angst und wussten nicht, was sie tun sollten.

Surya, die mutigste der Gruppe, trat vor und versuchte, mit dem Monster zu reden.

„Bitte, wir wollen dir nichts Böses. Wir haben nur die Höhle erkundet und wussten nicht, dass du hier lebst“, sagte sie.

Aber das Monster war überhaupt nicht daran interessiert, was die Freunde zu sagen hatten.

Es stieß ein ohrenbetäubendes Gebrüll aus und stürzte sich auf die Freunde.

Sie rannten um ihr Leben, aber das Monster war schnell und war ihnen dicht auf den Fersen.

Sky, die fliegen konnte, schlug vor, dass sie sich aufteilen und versuchen sollten, das Monster zu überlisten.

„Ich werde das Monster nerven und es weglocken, während ihr drei flieht“, sagte Sky.

Die Freunde stimmten zu und trennten sich, aber als sie rannten, verstauchte Aimara ihren Knöchel.

Diandi, die die Kraft des Heilens hatte, nutzte ihre Kräfte, um Aimaras Knöchel zu heilen und dann rannten sie weiter.

Leider reichte Diandis Kraft nicht aus, um Aimara schnell vollständig zu heilen.

Deswegen hinkte sie immer noch und die Freunde kamen nicht schnell genug voran.

Aimara schlug vor, dass die Freunde schnell alleine weglaufen sollten.

Aber das kam natürlich nicht in Frage.

„Wir lassen niemanden zurück!“

Also stützten sie Aimara und liefen weiter.

Während sie rannten, sahen sie, dass das Monster immer näher kam.

Sky hatte es zwar kurz abgelenkt, aber dann nahm es die Verfolgung der drei Freunde, die nicht fliegen konnten, wieder auf.

Sie waren kurz davon, eingeholt zu werden. 

Es schien keinen Ausweg mehr zu geben.

Doch gerade als das Monster sich auf sie stürzen wollte, fiel Surya ein, dass sie die Kraft der Telekinese besaß.

Sie konzentrierte sich und nutze ihre Fähigkeit, um einen riesigen Felsbrocken vor das Monster zu werfen.

Damit hatten die Freunde einen Moment, um sich auszuruhen.

Als das Monster gefangen war, steckten die Freunde ihren Kopf zusammen und schmiedeten einen Plan.

Sie wollten ihre Kräfte gemeinsam einsetzen, um das Monster zu besiegen.

Surya nutzte ihre Telekinesekraft, um das Monster zu verlangsamen.

Sky nutzte ihre Flugkraft, um das Monster abzulenken.

Aimara nutzte ihre Unsichtbarkeitskraft, um das Monster zu kitzeln.

Und Diandi hielt sich bereit, um ihre Freunde zu heilen, falls etwas schiefgehen sollte.

Nach einer Weile und viel Anstrengung fiel das Monster um.

Sie hatten das Monster besiegt.

Die Freunde waren erschöpft, aber sie waren siegreich und alle heile.

Und das war das, was wichtig war.

Ohneeinander und die Kraft ihrer Freundschaft hätten sie es nicht geschafft, das war ihnen allen klar.

Sie umarmten sich fest und dankten einander für die gegenseitige Hilfe und Unterstützung.

Als sie sich auf den Heimweg machten, versprachen sie sich, dass sie sich immer gegenseitig den Rücken stärken werden – egal, welche Herausforderungen in der Zukunft auf sie zukommen werden.

Und als sie endlich wieder zu Hause ankamen, wurden sie von ihren Familien und Freunden mit Jubel und Glückwünschen empfangen.

Sie erzählten von dem Abenteuer, das sie erlebt hatten und wie sie zusammenarbeiten mussten, um das Monster zu besiegen.

Ihre Familien waren so stolz auf sie.

Alle Mondbewohner wussten, dass diese vier Freundinnen ein besonderes Band hatten, das ein Leben lang halten würde.

Sie waren nicht nur Freunde, sondern Abenteuerschwestern.

Als die Nacht hereinbrach und die kleinen Aliens zu Bett gingen, dachten sie noch immer an das Abenteuer, das sie erlebt hatten.

Sie waren glücklich und stolz auf das, was sie erreicht hatten, aber sie freuten sich auch auf das nächste Abenteuer, das sie gemeinsam erleben würden.

Und jetzt …

Gute Nacht, Kinder.

Und denkt daran, dass ihr mit Freundschaft und Teamwork alles erreichen könnt.

Träumt süß.

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Schlafenszeit auf dem Bauernhof https://onkelguido.de/geschichte/schlafenszeit-auf-dem-bauernhof/ https://onkelguido.de/geschichte/schlafenszeit-auf-dem-bauernhof/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/schlafenszeit-auf-dem-bauernhof/ Weiterlesen

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Auf dem Bauernhof ist immer viel los, aber sobald es dunkel wird, müssen auch alle Tiere ins Bettchen. Vorher macht Lea mit dem Bauern aber noch eine kleine Runde, um nach den Tieren zu sehen. Wen sie da wohl alles trifft?

Am Mittag ist Lea auf dem Ferienbauernhof angekommen.

Weil alles neu und aufregend ist, ist sie zur gewohnten Schlafenszeit nicht müde.

Doch heute stört dies niemanden.

Im Gegenteil!

Weil Lea noch wach ist, darf sie den Bauern bei der Abendrunde begleiten.

Im Kuhstall besucht sie das neugeborene Kälbchen.

Es saugt an ihren Fingern. Lea kichert, da das schon ein bisschen kitzelt.

Bei einer Kuh zeigt der Bauer, wie man melkt.

Lea zieht und drückt an einer Zitze herum und nach einigen Versuchen klappt es tatsächlich. 

Ein Strahl Milch spritzt aus dem Euter.

„Das dauert aber, bis der Eimer voll ist“, meint Lea stirnrunzelnd.

„Deshalb werden die Kühe heutzutage auch mit der Maschine gemolken“, sagt der Bauer,  „aber das habe ich heute schon erledigt. Jetzt sind auch die Tiere müde.“

Er hat kaum ausgesprochen, schon lässt sich das Kälbchen ins Stroh sinken.

Seine Mutter leckt ihm zärtlich über das Fell und legt sich daneben.

Sicherlich träumt sie von dem Tag, an dem sie mit ihrem Jungtier zum ersten Mal auf die Weide darf.

Danach schauen sie in den Hühnerstall.

Viele Hennen und ein Hahn sitzen auf einer Stange.

„Warum haben sie beim Schlafen ihre Köpfe in den Federn stecken?“, wundert sich Lea.

„In der Natur sind sie so vor kaltem Wind geschützt“, erklärt der Bauer, „hier im Häuschen finden sie diese Schlafposition wahrscheinlich einfach gemütlich.“

Ein Huhn sitzt nicht wie die anderen auf der Stange, sondern auf einem Nest.

„Diese Henne brütet“, sagt Bauer Willbrandt, „in ihren Eiern wachsen Küken heran. Deshalb hält sie sie Tag und Nacht warm. Vielleicht schlüpfen die Kleinen bereits, wenn du noch zu Besuch bist. Die Henne kann ihren Nachwuchs kaum noch erwarten und träumt heute Nacht sicher von flauschigen Küken.“

Im Schweinestall wird noch laut geschmatzt.

Neben einem dicken Schwein liegen Ferkel unter einer roten Wärmelampe.

„Das eine Schweinebaby ist so dünn“, meint Lea besorgt.

„Die anderen lassen es nicht an der Muttersau trinken“, erklärt der Bauer, „wir müssen es mit der Flasche füttern.“

Er setzt das Tier auf Leas Schoß und gibt ihr eine Milchflasche.

Es nuckelt daran und trinkt so in wenigen Minuten die ganze Flasche leer.

Dann schmiegt sich das Ferkel an Lea und schließt die Augen.

„Es träumt sicherlich von seinem ersten Matschbad“, flüstert Lea und legt das Tier vorsichtig zurück zu seinen Geschwistern.

Im Kaninchenstall hoppeln viele Langohren durcheinander.

„Kaninchen toben gerne in der Dämmerung“, sagt der Bauer, „nur die hier schlafen schon“.

Er hebt ein Fellbüschel hoch.

Darunter sind winzige, nackte Babyhasen.

„Weil sie noch kein Fell haben, hat die Hasenmama aus ihrem eigenen Pelz ein Nest gebaut. Darin haben sie es warm und kuschelig und können von einer Wiese voller Löwenzahn träumen“, sagt Bauer Willbrandt und deckt die Kleinen wieder zu.

Lea nickt und gähnt.

Der Bauer streicht ihr lachend über das Haar.

„Du solltest jetzt besser auch ins Bett gehen, Lea. Wovon du heute Nacht wohl träumen wirst?“, fragt Bauer Willbrandt.

„Bestimmt davon, dass ich Bäuerin werde“, antwortet Lea und ist sich sicher, dass dieser Traum später Wirklichkeit werden wird!

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Die verwöhnte Mäuse-Prinzessin https://onkelguido.de/geschichte/die-verwoehnte-maeuse-prinzessin/ https://onkelguido.de/geschichte/die-verwoehnte-maeuse-prinzessin/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 Prinzessin https://onkelguido.de/geschichte/die-verwoehnte-maeuse-prinzessin/ Weiterlesen

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Mimi, die kleine Maus, ist eine Prinzessin, aber gemocht wird sie deswegen noch lange nicht. Viel eher haben die Tiere im Königreich Angst vor ihr, da sie schnell unzufrieden ist und sich dann bei ihren Eltern beschwert. Ob sie wohl ihre Lektion lernt, als sie die Hilfe der Tiere benötigt? Lass es und gemeinsam herausfinden!

Die kleine Maus Mimi war die Tochter des Mäusekönigs.

Mimi war es gewohnt, dass alle taten, was sie wollte – und alle mussten sie „Prinzessin Mimi“ nennen.

Kurzum: Sie war ein verwöhntes Mäuschen mit Flauscheohren.

Eines Tages spazierte Mimi hochnäsig durch ihr Königreich und wollte sehen, was ihre Untertanen für sie taten.

Zuerst stattete sie dem Eichhörnchen einen Besuch ab, das gerade dabei war, Eicheln und Nüsse zu sammeln.

„Hallo, komisches Eichhorn. Was tust du heute für deine Prinzessin?“, wollte Mimi wissen.

„Für dich, Prinzessin Mimi? Ich sammele Eicheln und Nüsse – und die Hälfte bekommst du!“, antwortete das Eichhörnchen schnell.

Mimi war zufrieden und stolzierte weiter.

Ihr nächster Besuch galt dem Biber, der einen Baumstamm mit seinen Zähnen bearbeitete.

„Hallo, seltsamer Biber. Was machst du heute für deine Prinzessin?“, fragte Mimi.

„Ich? Ich bearbeite Holz, damit ich einen Bau für meine Familie zimmern kann – und eine gemütliche Höhle für dich, Prinzessin Mimi!“, sagte der Biber.

Mimi nickte dem Biber gnädig zu und setzte ihren Rundgang durchs Königreich fort.

Ein paar Minuten später sah sie den Igel, der seine lange Nase in die Erde steckte und darin wühlte.

„Hallo, piksiger Igel! Was treibst du da und was tust du heute für die Tochter deines Königs?“, fragte Mimi frech und knuffte den Igel zwischen seine Stacheln.

„Oh, Prinzessin! Ich bin auf der Suche nach leckeren Schnecken und aus ihrem Haus mache ich kleine Laternen für dich!“, rief der Igel erschrocken.

„Gut, gut. Ich hoffe, die Laternen gefallen mir auch“, sagte Mimi schnippisch und lief weiter.

Ein wenig später kam sie an einen kleinen Fluss, doch sie fand keine Brücke, über die sie hätte laufen können.

Aber eingebildet, wie sie nun mal war, war sich Mimi sicher, auch ohne Brücke das Wasser überqueren zu können.

Sie hüpfte von Stein und Stein und war schon in der Mitte des Flusses, als sie abrutschte und ins Wasser fiel.

„Hilfe! Hilfe! So helft mir doch!“, rief Mimi laut und verzweifelt.

Sie war eine schlechte Schwimmerin und konnte sich kaum noch über Wasser halten.

Ängstlich und frierend, rief sie immer und immer wieder um Hilfe.

Die Tiere des Waldes hörten sie zwar, doch niemand wollte nachsehen, was die verwöhnte Prinzessin jetzt schon wieder wollte.

Da tauchte auf der anderen Seite des Flusses eine Ratte auf.

„He! Schmutzige Ratte! Hilf deiner Prinzessin! Sofort!“, rief Mimi verärgert und ängstlich zugleich.

„He, nasse Prinzessin Mimi. Was tust du denn heute mal für mich, wenn ich dich rette?“, fragte die Ratte mit einem listigen Grinsen.

Der Prinzessin blieb fast die Luft weg.

Sie sollte etwas für die Ratte tun?

Sie war empört!

„Ich bin die Prinzessin des Königreichs und alle Tiere sind mir untergeben!“, schimpfte Mimi.

„Ich bin die Ratte und ich bin niemandem hier untergeben. Wenn ich dich retten soll, will ich etwas dafür haben. Aber wenn du lieber auf andere Hilfe warten willst …“, sagte die Ratte und machte Anstalten zu gehen.

„Nein! Warte! Wenn du mich rettest, dann bekommst du Eicheln und Nüsse als Vorräte. Dir soll eine gemütliche Höhle aus Holz gehören, die von Schneckenhaus-Laternen beleuchtet wird“, rief die Prinzessin schnell.

„Na gut. So sei es“, sagte die Ratte, stieg in den Fluss und zog die triefnasse Prinzessin ans Ufer.

Durchnässt und mit leeren Händen kehrte Mimi nach Hause zurück.

Und ab diesem Tag fragte Prinzessin Mimi die Tiere des Waldes nie mehr, was sie für sie tun würden, sondern was sie, Prinzessin Mimi, für die Tiere des Waldes tun konnte.

Denn sie hatte gelernt, dass man auch als Königstochter im Leben weiter kam, wenn man gemocht statt gefürchtet wurde.

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Amelie im Land der Träume https://onkelguido.de/geschichte/amelie-im-land-der-traeume/ https://onkelguido.de/geschichte/amelie-im-land-der-traeume/#comments Tue, 18 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/amelie-im-land-der-traeume/ Weiterlesen

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Amelie hat eine ganz besondere Gabe: Sie kann sich aussuchen, wovon sie träumt. Sie muss nur ganz fest daran denken, was sie träumen will und schon passiert es. Wovon sie wohl heute träumt? Und ob ihr der heutige Traum dabei helfen wird, ihre Angst zu überwinden?

Hör dir die Geschichte jetzt kostenlos an … oder scroll weiter runter, wenn du selbst lesen willst!

Draußen ist es schon dunkel und die kleine Amelie putzt artig ihre Zähne.

Denn gleich ist Schlafenszeit und heute bringt sie Papa ins Bett.

„Gute Nacht, Mama! Gute Nacht, Elisa!“, ruft Amelie, während sie sich schon unter ihre Decke kuschelt.

Ihre Mama legt gerade Amelies kleine Schwester Elisa in ihr Bettchen.

„Gute Nacht, mein kleiner Schatz. Schlaf gut und träum etwas Schönes, Wildes, Entspanntes oder eine Mischung aus allem, ganz wie du magst – Hauptsache gut!“, sagt ihr Papa, nachdem die „Gute Nacht“-Geschichte vorbei ist und gibt Amelie einen Kuss auf die Stirn.

Gut träumen, wird sie ganz bestimmt.

Amelie überlegt sich noch einen schönen Traum, dann schließt sie ihre Augen.

Manchmal träumt sie von Piraten, manchmal aber auch vom Weihnachtsmann, manchmal von der Zahnfee oder auch von einem klitzekleinen Pony.

Aber heute Nacht, da möchte sie einen Drachentraum träumen!

Und als sie die Augen wieder öffnet, steht sie auf einer grünen Wiese.

Neben ihr ist ein großer Felsen und ganz weit entfernt sieht sie eine schöne Burg wie aus einem Märchen.

Plötzlich hört Amelie ein Geräusch.

Weint da etwa jemand?

Sie lief um den Felsen herum und entdeckte einen kleinen grünen Drachen im Gras!

Und der weinte!

„Was ist denn mit dir?“, fragt Amelie ihn.

„Ich bin traurig, weil ich nicht fliegen kann …“, sagt der Drache.

„Hast du es schon einmal versucht?“, fragt Amelie neugierig.

„Wozu soll ich es denn versuchen, ich kann es doch sowieso nicht! Und ich hab’ Angst …“, sagte der Drache und schaute traurig zu Boden.

Amelie wusste, wie das ist.

„Weißt du was? Ich hatte immer Angst davor, auf dem Spielplatz die Rutsche zu rutschen. Ich dachte, ich kann das einfach nicht. Da hat meine Mama zu mir gesagt, dass ich es ganz sicher kann … ich muss es nur versuchen!“, sagt sie.

Der Drache blinzelte und schaute Amelie verdutzt an.

„Wie hast du dann deine Angst besiegt?“, fragt der Drache das Mädchen skeptisch.

„Es war erstaunlich einfach, ich habe einfach meine Augen zugemacht und ganz fest an mich selbst geglaubt!“, antwortet Amelie. „Und ich war auch nicht allein, Mami war ja bei mir. Und schwups, schon bin ich gerutscht.“

Amelie sieht zum Felsen und sagt:

„Ich habe eine Idee! Was meinst du, sollen wir es mal versuchen?“

Der Drache zögert kurz, dann steht er auf und sieht sie mutig an.

„Wir versuchen es! Ich heiße übrigens Moritz“, sagt der kleine Drache.

„Guten Tag, Moritz, mein Name ist Amelie.“

Sie lächeln und reichen sich die Hände.

Moritz klettert auf den Felsen, nachdem Amelie ihm ihren Plan erklärt hat.

„Jetzt musst du deine Flügel ausbreiten und auf guten Wind warten! Wie beim Drachensteigen!“, ruft sie nach oben.

„Denk immer dran, du schaffst das! Ich glaube an dich!“

Diese Worte geben Moritz eine gehörige Portion Mut.

„Ich schaffe das!“, sagt er entschlossen zu sich selbst.

Dann schließt er die Augen.

Plötzlich merkt er einen Windstoß unter seinen Flügeln.

Dann flattert er los.

So stark er kann.

Und als er die Augen wieder öffnet, fliegt er auf einmal hoch oben über dem Boden.

Es ist ein fantastisches Gefühl!

Unter ihm jubelt Amelia und winkt ihm freudig zu.

Nach einem kurzen Flug landet Moritz direkt vor ihr.

„Ich habe es geschafft! Ich habe es wirklich geschafft! Ich kann es kaum glauben. Danke für deine Unterstützung“, ruft er und sie umarmen sich.

Dann steigt Amelie auf seinen Rücken.

Gemeinsam schweben sie über die Wiesen und Wälder des Traumlandes.

Als sie zusammen um die Burg fliegen, hat Amelie noch eine Idee.

Wenn sie morgen mit Papa auf den Spielplatz geht, möchte sie die ganz große Rutsche ausprobieren!

Denn sie glaubt jetzt ganz fest daran, dass sie es schaffen kann!

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Sam, der gierige Pirat https://onkelguido.de/geschichte/der-gierige-pirat/ https://onkelguido.de/geschichte/der-gierige-pirat/#comments Mon, 17 Aug 2026 17:11:00 +0000 Piraten https://onkelguido.de/geschichte/der-gierige-pirat/ Weiterlesen

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In dieser Piraten-Geschichte lernst du Sam kennen. Der junge Pirat Sam hat nur eines im Kopf: Gold. Als ihn ein unbekannter Mann auf ein Abenteuer schickt, verändert sich jedoch seine ganze Welt. Ich bin schon gespannt, was passiert – du auch?

Der junge Sam war ein Pirat in der Karibik.

Er war so gierig nach Gold, dass er alles dafür tun würde, um viel davon zu besitzen.

Deshalb stahl er sehr viel und betrog eine Menge Leute.

Eines Tages, als er am Strand entspannte und darüber nachdachte, wie viel Gold er wohl in ein paar Jahren haben wird, kam ein geheimnisvoller Mann auf ihn zu.

„Ich habe einen Auftrag für dich“, sagte der Mann ohne ein Wort der Begrüßung.

Er solle für ihn auf eine Reise gehen, um eine Schatztruhe zu finden, mit einer Menge Gold.

Als Belohnung bekommt er einen Anteil der Beute.

Da Sam es kaum abwarten konnte, fragte er den Mann nach allen Informationen, die er benötigte und machte sich sofort auf den Weg.

Er hatte einen langen Weg vor sich und segelte mit seinem kleinen Holzboot aufs offene Meer hinaus.

Während er so segelte, hinterfragte Sam keinen einzigen Moment, warum gerade er diesen Auftrag ausführen sollte.

Er dachte nur an das Gold.

Als es Dunkel wurde erreichte er endlich die Insel, die auf der Karte, die er vom Mann erhalten hat, markiert war.

Es war eine normale, kleine Insel.

Ein paar Palmen und viel Sand.

Das einzige ungewöhnliche war ein altes Schloss, das verlassen aussah.

Im Dunklen der Nacht sah es doch ein bisschen gruselig aus.

Sam bekam zittrige Knie.

Aber er dachte an das Gold, sammelte er seinen Mut zusammen und öffnete das Tor des alten Gebäudes.

Er rief: „Hallo, ist jemand zu Hause?“, jedoch antwortete ihm niemand.

Der Herr, der Sam beauftragte, hat gesagt, der Schatz müsste im Keller des Schlosses sein.

Sam lief es kalt den Rücken herunter, als er so durch das verlassene Schloss schlich.

Dann fand er die Treppen, die in den Keller führten.

Die Stufen knatterten und die einzige Waffe, die Sam hatte, waren eine Fackel und ein kleiner Dolch.

Mit dem spärlichen Licht, das von seiner Fackel schien, konnte er immer nur ein paar Stufen weit sehen.

Vorsichtig nahm er eine Stufe nach der anderen.

Als er endlich unten im Keller angekommen war, musste er ein paar Minuten suchen, bis er eine Truhe fand.

„Könnte das der Schatz sein?“, fragte sich Sam und hielt den Atem an.

Die Truhe knarzte laut, als er sie öffnete.

Und darin war …

Nichts.

Komplette Leere.

Na ja, abgesehen von einer kleinen Spinne, die sich schnell versteckte.

Sam war enttäuscht.

Er suchte noch etwas weiter im Keller, aber da war nichts außer der leeren Truhe.

Auch als er am nächsten Tag das ganze Schloss durchsuchte, fand er keinen versteckten Schatz.

„Ein verlassenes Schloss mit einer leeren Truhe, na toll“, sagte Sam als er sich wieder auf dem Weg zu seinem kleinen Boot machte.

Der junge Pirat musste seufzen.

Er schaute von seinem Boot aus noch mal nachdenklich auf das Schloss und begab sich auf die Heimreise.

Auf der Heimfahrt überlegte sich Sam, ob er etwas übersehen hatte oder es einfach nur ein totaler Reinfall war.

Zu Hause angekommen suchte er den geheimnisvollen Mann auf, doch von ihm war jegliche Spur verschwunden.

„Na großartig“, dachte sich Sam, „jetzt hatte ich solch eine lange Reise und bekomm dafür noch nicht einmal eine Belohnung“.

Es vergingen einige Tage und Sam hatte keine Lust mehr auf Abenteuer und seine Gier nach Gold wurde auch immer schwächer.

Der junge Pirat suchte sich eine Arbeit und verbrachte mehr Zeit mit seinen Freunden.

Überraschenderweise war Sam viel glücklicher und musste nicht mehr stehlen, um seine Gier nach Gold zu stillen. 

So vergingen viele Jahre und inzwischen hatte Sam sogar seine eigene Familie gegründet.

Er hatte einen kleinen vierjährigen Sohn und eine Frau, die ihn über alles liebte.

Eines Tages ging er zusammen mit seiner Familie zurück an den Ort, an dem er den mysteriösen Mann zum ersten Mal getroffen hat, um noch einmal darüber nachzudenken, was damals passiert ist. 

Seine Frau und sein Sohn spielten im Sand, während Sam ein paar Meter entfernt in Gedanken versank.

Er bemerkte gar nicht, dass sich ein Mann von hinten näherte und ihm auf die Schulter tippte. 

Sam erschrak.

Er drehte sich schnell um und konnte seinen Augen kaum glauben: Es war der Mann von damals!

Sam hatte so viele Fragen, doch er bekam keinen einzigen Satz heraus.

Der geheimnisvolle Mann zeigte nur auf seine Familie und sagte „Hier deine Belohnung“

Danach verschwand er und Sam sah ihn nie wieder.

Sam schaute seine Familie an und musste lächeln.

Er ging zu seiner Frau und seinem Kind und erkannte, was ihn im Leben wirklich glücklich machte.

Sam hatte seinen großen Schatz schon gefunden und er war viel wertvoller als alles Gold auf der Welt.

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Der kleine Regen­tropfen, der nicht fallen wollte https://onkelguido.de/geschichte/der-regentropfen-der-nicht-fallen-wollte/ https://onkelguido.de/geschichte/der-regentropfen-der-nicht-fallen-wollte/#comments Sun, 16 Aug 2026 17:11:00 +0000 Fabel Herbst https://onkelguido.de/geschichte/der-regentropfen-der-nicht-fallen-wollte/ Weiterlesen

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In dieser kurzen Fabel geht es um einen Regentropfen, der am liebsten gar nicht auf die Erde fallen will. Doch irgendwann muss er sich dann doch auf den Weg machen. Was er wohl auf der Erde erlebt und ob es ihm auf der Erde gefällt?

Hör dir die Geschichte jetzt kostenlos an … oder scroll weiter runter, wenn du sie selbst (vor)lesen willst!

Ein kleiner Regentropfen saß im Bauch einer dicken, schweren Wolke.

„Bald wird es regnen“, sagte die Wolke zum Regentropfen. „Dann musst du auf die Erde fallen und den Pflanzen Wasser bringen.“

„Ich will nicht“, sagte der Regentropfen. „Lass mich bei dir bleiben.“

„Doch, du musst …“, antwortete die Wolke. „Die Erde braucht Wasser. Du musst fallen.“

„Ich will nicht“, sagte der Regentropfen noch einmal.

„Keine Sorge, du wirst zu mir zurückkommen“, sagte die Wolke. „Jedes Mal, wenn du zur Erde fällst, kommst du wieder zu mir zurück. Du wirst schon sehen.“

„Nein, ich will nicht“, sagte der Regentropfen ein drittes Mal, doch schon öffnete die Wolke ihren Wattebauch und der Regentropfen fiel hinab.

Er fiel und fiel und kniff die Augen fest zusammen.

Da kam ein Wind, blies die dicken Backen auf und pustete mächtig durch die Luft.

„Ich will nicht“, sagte der Regentropfen, doch schon wurde er vom Wind herumgewirbelt, bis ihm ganz schlecht wurde.

Schließlich fiel er weiter hinab und hielt mitten auf eine Pfütze zu.

„Ich will nicht“, sagte er, doch schon platschte er in die Pfütze hinein.

Sie war nass und kalt und voller Schlamm und der Regentropfen fühlte sich ganz elend.

Da trat ein junges Reh zwischen den Bäumen hervor und lief vorsichtig zum Rand der Pfütze. 

Langsam senkte es seinen Kopf zum Wasser hinab und begann zu trinken.

Als es seinen Durst gestillt hatte, zog es seine Nase aus dem Wasser.

„Ich will nicht“, sagte der Regentropfen, doch schon verfing er sich im braunen Fell des kleinen Rehs und wurde aus der Pfütze hinausgehoben.

Der Regentropfen saß auf der Nase des jungen Tieres und wurde mächtig durchgeschüttelt, als das Reh zurück in den Wald lief.

Schließlich ließ es sich auf einer einsamen Lichtung nieder und schlief ein.

Da kam die Sonne heraus und wärmte dem Reh das Fell.

„Ich will nicht“, sagte der Regentropfen, doch schon hatten die Sonnenstrahlen ihn emporgehoben und ihn zurück in den Himmel getragen.

Erschöpft und beschämt kehrte der Regentropfen in den Bauch der Wolke zurück.

„Na, wie ist es dir auf der Erde ergangen?“, fragte die Wolke.

„Es war ganz schrecklich“, sagte der Regentropfen. „Ich will nie wieder auf die Erde fallen.“

„Du musst“, seufzte die Wolke. „Aber wenn du dich so wehrst, dann wird es nur schwerer.“

„Das verstehe ich nicht“, sagte der Regentropfen kleinlaut.

„Du bist ein Regentropfen“, sagte die Wolke. „Du musst der Erde Regen bringen. Das ist deine Aufgabe. Aber die Aufgabe kann schön sein, wenn du möchtest, dass sie schön ist.“

„Das verstehe ich nicht“, sagte der Regentropfen noch einmal.

„Du wirst schon sehen“, sagte die Wolke.

Nach einer Weile wurde der Bauch der Wolke wieder dick und schwer.

„Du musst jetzt fallen“, sagte sie zum Regentropfen.

Doch der Regentropfen blieb stumm.

Die Wolke öffnete ihren Wattebauch und der Regentropfen fiel heraus.

Diesmal ließ er seine Augen weit geöffnet und blickte auf die Erde hinab.

Er sah Städte und Dörfer, Kirchen, Wiesen, Wälder und Felder.

Da kam der Wind und blies die Backen auf.

„Nimm mich mit“, sagte der Regentropfen.

Und der Wind trug ihn sanft über die Erde, bis sie an einen kleinen Bach kamen.

„Nimm mich mit“, sagte der Regentropfen.

Und der Bach trug ihn lustig plätschernd über Steine und Felsen bis ans Meer.

„Nimm mich mit“, sagte der Regentropfen, und die Wellen trugen ihn weit hinaus, wo es warm war und die Sonne schien.

Nimm mich mit“, sagte der Regentropfen noch einmal.

Und die warme Sonne trug ihn auf ihren Strahlen zurück in den Himmel zu der kleinen, dunklen Wolke.

„Wie ist es dir auf der Erde ergangen?“, fragte die Wolke.

„Gut“, antwortete der Regentropfen und lächelte.

Von nun an freute sich der Regentropfen darauf, zur Erde zu fallen.

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Anton & die Geburtstags­überraschung https://onkelguido.de/geschichte/anton-die-geburtstagsueberraschung/ https://onkelguido.de/geschichte/anton-die-geburtstagsueberraschung/#comments Sat, 15 Aug 2026 17:11:00 +0000 Geburtstag Piraten https://onkelguido.de/geschichte/anton-die-geburtstagsueberraschung/ Weiterlesen

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Anton hat Geburtstag – ganz klar, dass er da früh aufwacht. Ob er wohl einen schönen Tag hat, obwohl seine Freunde leider abgesagt haben? Lass es uns in dieser Geburtstagsgeschichte gemeinsam herausfinden.

Der Wecker klingelt und Anton schlägt die Augen auf.

„Heute ist mein Geburtstag“, ruft er und springt grinsend aus dem Bett.

Endlich ist es so weit, auf diesen Tag hat er schon lange gewartet.

Er ist offiziell ein Jahr älter.

Es sind Ferien und die Sonne scheint schon strahlend in sein Zimmer.

Mama bäckt Schokoladenkuchen.

Er kann den Duft bis in sein Zimmer riechen.

„Ach, das wird ein toller Tag! Und erst die Geschenke!“

Anton kann es kaum erwarten, sie auszupacken.

Ob wohl das tolle Piratenschiff dabei ist, das er sich gewünscht hat?

Nur schade, dass seine Freunde heute nicht da sein können, denkt er dann doch ein wenig betrübt.

Aber sie haben ja versprochen, irgendwann später noch mal mit ihm zu feiern.

Da werden sie sicher viel zu erzählen haben.

Unten im Wohnzimmer hört Anton seine Eltern fleißig herumwerkeln.

Schnell geht er ins Bad, um sich zu waschen, Zähne zu putzen und anzuziehen.

Als er fertig ist, kommt ihm seine Mama schon auf der Treppe entgegen.

„Hallo Geburtstagskind! Du bist ja schon aufgestanden. Ich wollte dich gerade wecken. Wir haben eine Überraschung für dich vorbereitet. Magst du dir die Augen verbinden?“, sagt sie mit freudiger Stimme.

„Na gut – ja, das machen wir!“, ruft Anton begeistert.

Er bindet sich schnell einen Schal um den Kopf und lässt sich von seiner Mama die Treppe runterführen.

Was sie wohl vorbereitet haben?

Anton platzt fast vor Aufregung.

So viel Heimlichtuerei gab es sonst nie.

„Du kannst den Schal jetzt abnehmen, mein Schatz“, sagt seine Mama als sie endlich die Treppen runtergestapft sind.

Anton nimmt den Schal von den Augen und wird von einem stürmischen „Alles Gute zum Geburtstag!“-Ruf begrüßt.

Seine besten Freunde sind da und grinsen ihn an – Felix, Lukas und sogar Toni.

„Was macht ihr denn hier? Ich dachte, ihr konntet nicht!“, ruft Anton freudig überrascht. 

„Wir wollten doch deinen Geburtstag nicht verpassen“, lacht Felix.

„Und die Piraten-Party …“, ergänzt Lukas.

Erst jetzt fällt Anton auf, dass die drei Jungs Kopftücher, Augenklappen und bunte Piraten-Sachen tragen.

Auch das Wohnzimmer ist wie ein Piratenversteck geschmückt, erkennt Anton staunend.

An der Decke hängen Girlanden, die wie weiße Segel aussehen.

Bunte Laternen leuchten an den Fenstern.

Und in der Mitte des Zimmers steht eine große Schatztruhe voller Spielzeug und Süßigkeiten.

„Wow! Das sieht ja toll aus“, ruft Anton.

„Moment mal, das Beste hast du ja noch gar nicht gesehen“, sagt Toni und deutet zum Fenster.

Anton schaut hinaus in den Garten und kann seinen Augen kaum trauen.

Hinter dem Sandkasten steht ein riesiges Piratenschiff.

Es ist aus Holz und hat außen dicke Seile zum Heraufklettern.

„Oh!“, staunt Anton.

„Gefällt es dir?“, fragt seine Mama, „Papa hat es gestern Abend zusammen mit Opa aufgebaut.“

„Ja, und wie! Das ist ja noch schöner als das kleine Schiff, das ich mir gewünscht hatte“, ruft Anton mit strahlenden Augen.

„Aber am tollsten finde ich, dass ihr alle hier seid“, sagt er zu seinen Freunden.

„Wir auch!“, rufen die drei im Chor.

„Na dann, alle Mann an Bord!“, sagt Antons Papa lachend.

Das lassen sich die vier Jungs nicht zweimal sagen und stürmen in den Garten, um das Piratenschiff zu erkunden.

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Der Kreislauf der Freude https://onkelguido.de/geschichte/der-kreis-der-freude/ https://onkelguido.de/geschichte/der-kreis-der-freude/#comments Wed, 12 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/der-kreis-der-freude/ Weiterlesen

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In dieser kurzen Geschichte aus dem Volksmund erfährst du, wie schön und wertvoll es sein kann, anderen eine Freude zu bereiten. Viel Spaß.

Auf dem Hügel, nahe von einem friedlichen Dorf, stand ein Kloster.

Dort lebten eine Menge Mönche, von denen jeder eine bestimmte Aufgabe hatte.

Du musst wissen, dass in vielen Klöstern alle männlichen Mönche Bruder genannt werden.

So auch in dem Kloster in dieser Geschichte.

Aber es gab noch eine Besonderheit.

Damit jeder Mönch wusste, welche Aufgabe der andere Mönch hatte, sprachen sie sich untereinander mit ‚Bruder‘ und ‚ihrer Aufgabe‘ an.

Der Mönch, der für das Brot backen zuständig war, wurde zum Beispiel ‚Bruder Bäcker‘ genannt.

So, und nachdem das geklärt ist, können wir mit der Geschichte weitermachen.

Ein Bauer klopfte heftig an die Tür eines Klosters.

Bruder Türhüter erschreckte sich etwas, er war eingedöst.

Verständlich … denn viel gab es bei seiner Aufgabe nicht zu tun, so viel Besuch bekamen die Mönche nämlich nicht.

Er öffnete schnell die Tür und schon streckte ihm der Bauer ein prächtiges Bündel Trauben entgegen.

„Lieber Bruder Türhüter, dies sind die schönsten Trauben, die in meinem Weinberg gewachsen sind. Und ich bin hier, um sie dir zu schenken“, sagte der Bauer.

„Ich danke dir. Ich werde sie sofort zum Abt bringen, der sich über dein Geschenk freuen wird“, sagte der Türhüter fröhlich.

„Nein, nein, ich habe sie für dich mitgebracht“, sagte der Bauer.

„Für mich?“, fragte der Türhüter verwundert.

Da wurde der Türhüter ganz rot im Gesicht, weil er dachte, dass er ein so schönes Geschenk gar nicht verdient hatte.

„Aber ja, die sind für dich“, beharrte der Bauer, „immer, wenn ich an diese Tür klopfe, öffnest du sie mir. Und immer wenn ich deine Hilfe benötigte, hilfst du mir – zum Beispiel hast du mir Brot und Wasser gegeben, als meine Ernte wegen der Hitze verdorrt war. Ich möchte, dass diese Traube dir etwas von der Liebe der Sonne, der Schönheit des Regens und von Gottes Wunder bringt, denn er hat sie so schön wachsen lassen.“

Bruder Türhüter bedankte sich von ganzem Herzen bei dem Bauern, der schon wieder winkend den Rückweg antrat.

Der Türhüter stellte die Trauben vor sich hin und verbrachte den ganzen Vormittag damit, sie zu bewundern.

Da die Trauben wirklich prächtig war, beschloss er, sie dem Abt zu schenken, da er immer ein aufmunterndes Wort für ihn hatte und ihm viele wertvolle Lektionen beigebracht hatte.

Der Abt freute sich sehr über die Trauben und wollte gerade eine probieren, als er sich daran erinnerte, dass es im Kloster einen Bruder gab, der krank war.

Da dachte der Abt sich: „Ich werde ihm die Traube schenken. Wer weiß, vielleicht bringt sie ihm etwas Freude in sein Leben.“

Und genau das tat er dann auch.

Doch die Trauben blieben nicht lange bei dem kranken Bruder, denn dieser dachte: „Bruder Koch kümmert sich schon so lange um mich und versorgt mich mit dem Besten, was es gibt. Ich bin sicher, dass er es zu schätzen weiß.“

Als Bruder Koch zur Mittagszeit das Essen brachte, bekam er die Weintrauben geschenkt.

„Sie gehören dir“, sagte der kranke Bruder, „da du immer mit Obst und Gemüse arbeitest, wirst du wissen, was du mit diesem Werk Gottes anfangen kannst.“

Auch Bruder Koch war fasziniert von der Schönheit der Trauben und bedankte sich bei dem kranken Bruder.

„So rund, so lila, so perfekt“, dachte er, „es gibt niemanden, der sie besser zu schätzen wissen könnte als Bruder Sakristan.“

Bruder Sakristan gestaltete die Kirchenräume, bereitete Gottesdienste vor und begleitete den Pfarrer während der Durchführung der Gottesdienste.

Er hatte ein ganz besonderes Auge für Ästhetik.

Der Bruder seinerseits schenkte die Trauben dem jüngsten Novizen, damit er verstand, dass Gottes Werk in den kleinsten Details der Schöpfung zu finden ist.

Als der Novize sie erhielt, füllte sich sein Herz mit Glück und Liebe, denn er hatte noch nie so schöne Weintrauben gesehen.

Im selben Moment erinnerte er sich an das erste Mal, als er ins Kloster kam und an die Person, die ihm die Tür öffnete.

Diese Geste war es, die es ihm ermöglichte, in dieser Gemeinschaft von Menschen zu sein, die wissen, wie man Wunder wertschätzt.

Und bevor die Nacht hereinbrach, brachte der Novize die Trauben zum Bruder Türhüter.

„Iss sie und genieße sie“, sagte er, „du verbringst hier die meiste Zeit allein und diese Trauben werden dir die Zeit bestimmt versüßen.“

Der Türhüter verstand, dass das Geschenk also wirklich für ihn bestimmt war und so genoss er jede einzelne Traube und schlief glücklich ein.

Und der Kreis des Glücks und der Freude, der sich immer um großzügige Menschen ausbreitet, war nun wieder geschlossen.

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Lilli, die kleine Astronautin https://onkelguido.de/geschichte/lilli-die-kleine-astronautin/ https://onkelguido.de/geschichte/lilli-die-kleine-astronautin/#comments Tue, 11 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/lilli-die-kleine-astronautin/ Weiterlesen

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In dieser „Gute Nacht“-Geschichte lernst du Lilli kennen. Sie hat einen großen Wunsch und viele Fragen. Was genau sie sich wünscht und welche Fragen sie hat, erfährst du in den nächsten Minuten. Vielleicht hast du ja denselben Wunsch? Finden wir es gemeinsam heraus! Viel Spaß!

Die kleine Lilli hat einen riesengroßen Traum. 

Sie wünscht sich nichts mehr, als einmal zu den Sternen zu fliegen. 

Jeden Abend bleibt sie heimlich wach, bis die Sterne am Himmel anfangen zu funkeln. 

Dann schleicht sie sich aus ihrem Bett und stellt sich an ihr Fenster. 

Sie kommt meistens gar nicht aus dem Staunen heraus, wie es da am Himmel funkelt und glitzert. 

Zu ihrem 5. Geburtstag hat sie ein ganz tolles Buch von ihrem Onkel bekommen. 

Da sind alle Sterne unseres Sonnensystems genau beschrieben.

Wie groß sie sind, wie weit sie weg sind und woraus sie bestehen.

Ein wenig kennt sie sich auch schon aus. 

Sie kann sogar schon ein paar Sternenbilder erkennen. 

Der große Bär hat es ihr besonders angetan.

Ihre Eltern haben ihr versprochen, dass sie bald mal mit ihr ins Planetarium gehen.

Da gibt es einen großen Projektor, der ein Abbild der Sterne auf die Erde holt.

So fühlt es sich fast so an, als wäre Lilli im Weltall.

Ihre Mama hat ihr das ganz genau erklärt.

Damit werden die Sterne so nah sein, dass es sich so anfühlt, sie fast anfassen zu können. 

Und das ist ja ein großer Wunsch von Lilli, einmal so einen wunderschön funkelnden Stern zu berühren. 

Sie hat sich schon oft gefragt, wie sich so ein Stern wohl anfühlt.

Ob er wohl heiß oder kalt ist?

Weich wie ein Kissen oder hart wie ein Stein?

Und wonach es wohl riecht?

Nach Sonnenblumen, einem Pups oder frischen Waffeln?

So viele Fragen. 

Die kleine Lilli hat schon alle gefragt: ihre Mama, ihren Papa, ihre Tante und ihren Onkel, aber niemand kann ihr darauf eine Antwort geben.

Deswegen hat sie sich fest vorgenommen, Austronautin zu werden, wenn sie mal groß ist.

Dann kann sie, zu den Sternen fliegen und all diese Fragen beantworten.

Aber als Erstes möchte sie dann herausfinden, wie sich so ein wunderschöner Stern anfühlt.

Vielleicht kann sie solch einen Stern auch in ihre Tasche packen und mit zur Erde nehmen.

Denn sie hätte zu gerne einen Stern bei sich im Kinderzimmer.

Ihren eigenen Stern, der wunderbar schön leuchtet.

Ihre Mutter hat ihr zwar erklärt, dass man die Sterne am Himmel lassen muss, da sich ja sonst jeder einen Stern vom Himmel schnappen könnte und dann wäre der Himmel ja ganz dunkel.

Und das wäre wirklich schade, wenn sie abends an ihrem Kinderzimmerfenster stehen würde und es wäre kein einziger Stern zu sehen.

Sie ist ja schon enttäuscht, wenn ihr ein paar Wolken die Sicht versperren.

Und weil die Sterne da bleiben müssen, wo sie sind, kommt Lilli halt zu den Sternen.

Deswegen bleibt ihr gar nichts anderes übrig, als Astronautin zu werden.

Wenn sie dann von ihrer Reise zurückkommt, möchte sie allen Kindern genau erklären, wie es da oben aussieht und wie es den Sternen da oben so geht. 

Ihre Mutter findet, dass das eine großartige Idee sei.

Sie sagt immer zu ihr:

„Wenn du fest daran glaubst, Lilli, wirst du eines Tages zu den Sternen fliegen und dir deinen Traum erfüllen.“

Und weil Lilli weiß, dass eine Astronautin viel über die Sterne und das Weltall wissen muss, liest sie jeden Tag in ihrem großen Buch über Sterne.

Zu ihrem nächsten Geburtstag wünscht sie sich ein Teleskop.

Damit, so hat ihr Opa erklärt, kann Lilli die Sterne noch genauer anschauen als mit ihren eigenen Augen.

Da kann sie ihnen dann schon im Kinderzimmer ganz nahe sein.

Darauf freut sich die kleine Lilli schon riesig. 

Es sind nur noch ein paar Wochen bis zu ihrem Geburtstag.

Und in der Zwischenzeit, stellt sich Lilli jeden Abend weiter ans Fenster und träumt davon, zu ihren geliebten Sternen zu fliegen.

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Ein Liebespaar hat doppeltes Glück https://onkelguido.de/geschichte/ein-liebespaar-hat-doppeltes-glueck/ https://onkelguido.de/geschichte/ein-liebespaar-hat-doppeltes-glueck/#comments Mon, 10 Aug 2026 17:11:00 +0000 Liebespaar https://onkelguido.de/geschichte/ein-liebespaar-hat-doppeltes-glueck/ Weiterlesen

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In dieser Kindergeschichte von einem Liebespaar lernst du Lisa und Max kennen, die sich schon früh in ihrem Leben gefunden haben. Was die beiden noch für Glück haben und mit wem sie ihre Liebe teilen können, erfährst du in den nächsten paar Minuten. 

Lisa und Max sind ein Liebespaar.

Schon in der Schule schwärmten beide füreinander.

Lisa und Max wussten einfach, dass sie zusammengehören und sie ihr gesamtes Leben miteinander teilen wollen.

Gleichzeitig wussten Lisa und Max, dass dies ein Geschenk sein musste, dieses Glück in so jungen Jahren schon erfahren zu dürfen.

Schließlich ist es nicht selbstverständlich, das große Glück in einem anderen Menschen zu finden.

Viele Menschen suchen dieses eine große Glück ein Leben lang, ohne es wirklich zu finden. 

Wenn man also einen Menschen trifft, mit dem man sich ein Leben vorstellen könnte, sollte man diesen Menschen unbedingt wertschätzen.

Als Lisa Max das erste Mal traf, war es gleich um sie geschehen.

Immer wenn sie ihn erneut sah, durchfuhr sie ein wohlig warmes Gefühl.

Es fühlte sich einfach gut an.

Und Max ging es ähnlich.

Auch er wusste sofort, dass Lisa eines Tages seine Frau werden würde.

Nach der Schulzeit machten beide Karriere.

Lisa wurde eine erfolgreiche Anwältin mit Mandanten auf der ganzen Welt.

Sie arbeitete überwiegend in New York.

Max dagegen wurde Arzt und arbeitete viele Jahre in großen Krankenhäusern.

Später machte er sich als Hausarzt auf dem Land selbstständig.

Die Beziehung zwischen Lisa und Max funktionierte viele Jahre hervorragend.

Sie war von Liebe erfüllt.

Sie bekamen ein Kind.

Das Kind sollte den Namen Nia tragen, es war ein Mädchen.

Eigentlich wünschten sich Lisa und Max zwei Kinder, es sollte jedoch nur Nia auf die Welt kommen.

Beide liebten ihr Kind, auch wenn es etwas anders war als andere Kinder.

Nia hatte nämlich eine ganz besondere Art an sich.

Sie lachte sehr viel, manchmal vielleicht auch etwas zu laut.

Das könnte andere Menschen stören, dachten sich Lisa und Max.

Aber eigentlich war es ihnen egal, was andere darüber dachten.

Denn Nia war nicht so, weil sie andere Menschen ärgern wollte, sondern sie war so, weil sie so sein musste.

Schließlich wurde sie so geboren, wie sie ist.

Mit und ohne Defizite.

Mit Stärken und auch Schwächen.

Jeder Mensch ist wertvoll, ob mit Behinderung oder eben auch ohne.

Wichtig war nur die Liebe, die Lisa und Max ihr als Eltern gaben.

Sie hatten also eine Beziehung zu ihrem einzigen Kind aufgebaut.

Und das war wohl das größte Glück in ihrem Leben.

Schließlich wussten beide nicht genau, welcher Mensch sie denn erwarten würde.

In diesem Fall hieß der neue Mensch Nia und war wohl das größte Glück im Leben von Lisa und Max.

Somit hatten beide doppeltes Glück.

Das eine Glück war ihre eigene Liebe und das andere Glück war die Liebe zu ihrem Kind.

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Emma bekommt ein Geschwisterchen https://onkelguido.de/geschichte/emma-bekommt-ein-geschwisterchen/ https://onkelguido.de/geschichte/emma-bekommt-ein-geschwisterchen/#comments Sun, 09 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/emma-bekommt-ein-geschwisterchen/ Weiterlesen

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In dieser Geschichte bekommt Emma etwas Aufregendes von ihren Eltern erzählt. Ganz begeistert ist sie davon anfangs nicht, ob sich das wohl noch ändert? Finden wir es gemeinsam heraus!

„Emma, wir haben aufregende Neuigkeiten“, sagte ihre Mutter und lächelte. „Wir bekommen ein Baby!“

Emma war schockiert.

Und ein bisschen verwirrt.

„Ein Baby?“, wiederholte sie. „Was? Wieso? Weshalb?“

„Ein Baby ist ein kleiner Bruder oder eine kleine Schwester für dich“, sagte ihr Vater und umarmte sie, „es ist wie eine kleine Version von uns, die wachsen und lernen und mit dir spielen wird.“

Emma war sich immer noch unsicher, was sie davon halten sollte.

Immerhin mochte sie es, ein Einzelkind zu sein.

Und sie war sich nicht sicher, ob sie die Aufmerksamkeit ihrer Eltern mit einem neuen Baby teilen wollte.

„Aber was wird das Baby tun?“, fragte sie. „Wird es die ganze Zeit weinen, wie die Babys im Fernsehen?“

„Nun, Babys schreien manchmal“, sagte ihre Mutter, „aber sie machen auch viele lustige Sachen. Sie gurren und kichern und machen lustige Gesichter. Und sie sind so niedlich und kuschelig, dass du sie ständig umarmen möchtest.“

Emma dachte einen Moment lang darüber nach.

Die Vorstellung, ein süßes, kuscheliges Baby zu umarmen, gefiel ihr schon.

Aber so ganz überzeugt war Emma doch noch nicht.

„Wird das Baby eure ganze Zeit in Anspruch nehmen?“, fragte sie misstrauisch. „Werdet ihr dann überhaupt noch Zeit haben, mit mir zu spielen?“

„Natürlich – wir werden immer Zeit für dich haben, Emma“, sagte ihre Mutter beruhigend. 

„Wir werden dich immer lieben und uns um dich kümmern, egal, wie viele Geschwister du hast. Und einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester zu haben, kann eine Menge Spaß machen. Ihr könnt zusammen spielen, voneinander lernen und euer Spielzeug und eure Geheimnisse miteinander teilen. Und wenn du älter bist, hast du einen lebenslangen Freund, der dich unterstützt und beschützt.“

Als Emma darüber nachdachte, fühlte sie sich gleich ein bisschen besser.

Sie war immer noch ein bisschen nervös, weil sie ein Geschwisterchen bekommen sollte, aber sie war auch ein bisschen aufgeregt.

Sie stellte sich vor, mit einem kleinen Bruder oder einer kleinen Schwester zu spielen und dem kleinen Geschwisterchen alle ihre Lieblingsspiele beizubringen.

„Okay, ich glaube, ich bin bereit für einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester“, sagte sie schließlich mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck, „aber können wir bitte dafür sorgen, dass es ein nettes Geschwisterchen ist? Und wie viel Zeit habe ich noch, um mich vorzubereiten?“

Ihre Eltern lachten und umarmten sie, glücklich darüber, dass sie sich auf den Neuankömmling freute.

Und als die Tage vergingen und das Baby im Bauch ihrer Mutter wuchs, begann Emma, sich immer mehr auf ihr neues Geschwisterchen zu freuen.

Sie dachte darüber nach, was sie dem Baby beibringen würde und was sie gemeinsam unternehmen würden.

Sie fing sogar an, Spielzeug und Bücher auszusuchen, die sie mit ihrem kleinen Bruder oder ihrer kleinen Schwester teilen konnte.

Und als dann endlich der Tag kam, an dem das Baby geboren wurde, war Emma zur Stelle, um ihr neues Geschwisterchen auf der Welt zu begrüßen.

Sie hielt die Hand des Babys und flüsterte ihm Worte der Liebe und Ermutigung zu.

Und als sie dem Baby in die Augen sah, wusste Emma, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte, ein Geschwisterchen zu bekommen.

Einen kleines Geschwisterchen zu haben, war eine wunderbare Sache, und Emma war glücklich, jetzt eine große Schwester zu sein.

Es war nicht nur der Geburtstags ihres Geschwisterchens, sondern auch der erste Tag einer wunderbaren Freundschaft.

Sie wusste, dass sie sich immer um ihr Geschwisterchen kümmern und es beschützen würde und dass sie gemeinsam viele glückliche Abenteuer erleben würden.

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Ein Segelboot im Vorgarten oder „die Gefahren des Online‑Shoppings“ https://onkelguido.de/geschichte/ein-segelboot-im-vorgarten-die-gefahren-des-online-shoppings/ https://onkelguido.de/geschichte/ein-segelboot-im-vorgarten-die-gefahren-des-online-shoppings/#comments Sun, 09 Aug 2026 17:11:00 +0000 lehrreich sponsored https://onkelguido.de/geschichte/ein-segelboot-im-vorgarten-die-gefahren-des-online-shoppings/ Weiterlesen

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Johnny hat etwas im Internet bestellt, obwohl er das eigentlich noch gar nicht alleine darf. Was er bestellt hat und was er aus dieser Erfahrung lernt, erfährst du in dieser lehrreichen „Gute Nacht“-Geschichte.

Hör dir die Geschichte hier im Browser an oder alternativ auf Spotify, Apple Music oder Amazon.

Johnny saß in seinem Zimmer und malte ein Ausmalbild aus.

Plötzlich hörte er, wie seine Mutter nach Hause kam.

Sie rief ihm zu: „Johnny? Kannst du bitte mal herkommen?“

Zögerlich setze Johnny seinen Stift ab.

„Mamas Stimme klingt etwas angespannt“, dachte er sich.

Schnell sprang er auf und lief die Treppenstufen nach unten.

„Hat es geklingelt, während ich weg war?“, fragt Johnnys Mama.

Er schüttelte den Kopf.

Johnny fragte sich, ob seine Mama gerade genervt war oder nicht.

Irgendetwas scheint sie zu beunruhigen.

Sie seufzt und zeigt auf die offene Eingangstür.

Langsam ging Johnny zur offenen Türe und was er dann sah, ließ ihn die Luft anhalten.

„Da steht ja ein Boot! Ein Segelboot, direkt in unserem Vorgarten! Woher kommt das denn?“, fragte Johnny.

Er war ganz aus dem Häuschen.

„Wenn ich das wüsste …“ Johnnys Mama war anscheinend nicht so begeistert wie Johnny.

Das Boot sieht zwar etwas ramponiert aus, aber das ist Johnny in dem Moment egal.

Wer hat schon ein eigenes Segelboot?!

Neugierig ging er nach draußen, um sich das Boot genauer anzuschauen.

Es erinnerte ihn etwas an das Boot, mit dem er, Papa und Mama immer im Urlaub unterwegs sind.

Abgesehen davon, dass das Urlaubsboot sauber und moderner war, während das Segelboot in dem Vorgarten sicher nicht seetüchtig wäre.

„Sag mal Johnny, wolltest du Papa nicht zum Geburtstag ein Modellboot zusammenbasteln?“, fragte Johnnys Mama.

Johnny nickte.

Erst vor wenigen Tagen, hatte er im Internet ein tolles Modellboot gefunden, was man selbst noch restaurieren und bemalen konnte und schnell mit Mamas Kreditkarte bestellt.

„Das Boot ist aber noch nicht angekommen.“, sagte Johnny kleinlaut.

Einen Moment lang sieht seine Mama ihn fragend an, dann schüttelt sie den Kopf.

„Ich glaube, ich weiß, was passiert ist. Hast du zufällig ein Modellboot im Internet bestellt?“

Johnny nickte langsam.

„Oh Johnny … du sollst doch nichts einfach so bestellen! Schau mal, was dadurch jetzt passiert ist!“

Die Freude über das Segelboot vor dem Haus ist verflogen.

Denn jetzt wurde Johnny klar, dass ER dieses kaputte echte Boot bestellt hatte!

„Aber … da stand ein Boot zum selbst bemalen und zusammenbasteln“, erklärte Johnny zögerlich.

Zu seiner Erleichterung lächelte seine Mama ihn schief an.

Zum Glück scheint sie nicht zu wütend zu sein!

„Jetzt ist es schon passiert und bevor ich es vergesse, zeige ich dir kurz, worauf du achtest, wenn du im Internet etwas bestellen willst. Aber bitte versprich mir, dass du von nun an immer erst Papa oder mich fragst, bevor auf den Bestell-Button klickst oder unsere Karten nimmst.“, sagte sie geduldig.

Johnny nickte wie verrückt, um zu zeigen, dass er mit Sicherheit nicht noch einmal so etwas Dummes machen werde.

Wobei zugegeben, Johnny empfand es schon als cool, so ein Boot im Vorgarten stehen zu haben – aber das sagte er seiner Mama nicht.

Am Computer zeigt Johnnys Mama ihm als Erstes etwas, was ihm bisher noch nie aufgefallen ist.

Neben dem Link im Browser befindet sich ein kleines verschlossenes Schloss.

ssl Zertifikat

Dieses Schloss deutet darauf hin, dass die Seite sicher ist.

„Aber das ist noch lange keine Garantie! Am besten scrollst du die Seite durch und schaust, ob du ein Gütesiegel von Trusted Shops siehst oder Zertifikate findest. Die sollen ein Beweis für die Echtheit der Seite und des Angebots sein.“

Mama scrollt ans Ende der Homepage, wo sie Johnny ein Gütesiegel zeigt.

Trustedshops kaeuferschutz

„Aber leider sind inzwischen wirklich viele Fälschungen unterwegs. Also klick am besten auf das Gütesiegel, um zu prüfen, ob da alles auch stimmt. Vor allem, wenn die Beschreibung viel zu gut für den niedrigen Preis klingt oder du Fehler in der Sprache findest.“

Johnny nickte, das macht Sinn.

„Und wenn die im Browser angezeigte Adresse vom Namen des Shops abweicht, schließt du die Seite am besten schnell wieder. Im schlimmsten Fall kannst du dir da auch noch Viren einfangen.“

„Obwohl wir ein Schutzprogramm haben?“, fragte Johnny.

Seine Mama nickte und fuhrt fort:

„Sicher ist sicher! Wenn du online etwas suchst, schau am besten erst mal bei Online-Shops, wo wir schon mal etwas bestellt haben – da bist du eher auf der sicheren Seite.“

Seine Mama sieht Johnny wartend an. Er nickt so stark, dass ihm seine Ohren schlackern. 

Dann lächelt sie sanft.

„Weißt du, es ist eigentlich ein Glück im Unglück, dass du mit der Kreditkarte bezahlt hast. Denn bei Fehlkäufen oder ähnlichem können wir die Buchung hoffentlich rückgängig machen. Aber am sichersten ist es, wenn du auf „auf Rechnung“ bestellst – Online-Shops, die auch nur Zahlungen im Voraus verlangen, solltest du auch lieber meiden. Da stimmt oft etwas nicht.“

Sie zeigt mir bei den Bezahlvarianten, was sie meint.

„Bei Vorkasse bekommst du die Rechnung mitgeschickt und bezahlst erst bei Ankunft der Ware.“

Erneut nickt Johnny – so etwas hätte er sich denken können.

„Außerdem bieten seriöse Händler oft eine Garantie oder ähnliche Alternativen an. Zum Beispiel steht dabei, dass man das Produkt kostenlos zurückschicken kann. Stand das bei deinem Boot?“

Johnny überlegte kurz.

Leider war er so begeistert von seiner Idee und wollte sich beeilen, dass seine Eltern nichts davon mitbekommen, dass er sich nicht mehr genau dran erinnerte.

Also zuckte er mit den Schultern.

„Na gut, für die Zukunft weißt du es ja besser“, sagte seine Mama geduldig.

„Und in Zukunft, ich werde dich oder Papa immer fragen! Versprochen“, fügte er noch schnell hinzu. 

Denn er wollte wirklich nichts mehr falsch machen und seine Mama nerven.

„Wunderbar! Dann hast du ja etwas aus der Geschichte gelernt“, sagte seine Mama und klappt den Laptop wieder zu.

Dann wuschelt Johnnys Mama ihm ein Mal durch die Haare.

Johnny verdreht die Augen, das Kopfgewuschel kann er nicht leiden und sowieso war er dafür ja schon viel zu alt.

„Dann kann ja nichts mehr schiefgehen, wenn du nichts mehr ohne uns bestellst. Aber wenn wir schon beim Thema sind, vergiss nicht, dass du auch immer verschiedene und sicherer Passwörter im Internet benutzt. Und wenn du älter bist und mit deiner eigenen Karte etwas bestellst, dann immer nur von unserem WLAN aus. In Hotspots oder sowas wie Internetcafés ist das Risiko viel zu hoch, dass andere sich einhacken und deine Daten stehlen.“

Wieder nickte Johnny.

Er war sich sicher, dass er in so wenigen Minuten noch nie so viel genickt hatte.

„Behalten wir das Boot denn?“, fragte Johnny vorsichtig.

Seine Mama stand auf und schaute aus dem Fenster in den Vorgarten.

„Ich weiß wirklich nicht, was wir mit einem kaputten Boot machen sollen. Das fällt ja schon fast auseinander. Es grenzt an ein Wunder, dass, wer auch immer, dieses Wrack gefahrlos hierher liefern konnte“, sagte sie nachdenklich.

Johnny ließ nicht locker: „Aber es wäre voll cool, es zu reparieren! Und dann fahren wir damit in den Urlaub.“

Johnnys stellte sich schon vor, wie er seinen Freunden davon erzähle, dass er sein eigenes Boot habe.

Ein Segelboot, das er und sein Papa selbst repariert und gestrichen haben.

Da würden seine Freunde sicher große Augen machen.

Johnnys Mama unterbrach seine Träumerei:

„Ich berede heute Abend mal mit Papa, wie es weitergeht. Aber jetzt machst du erst mal deine Hausaufgaben zu Ende. Und damit du deine Lektion auch wirklich gelernt hast, hilfst du mir danach dabei, die Küche noch zu putzen.“

Zwar klangen die Worte etwas streng, doch Johnny konnte sehen, dass seine Mama immer noch lächelt.

Schnell verschwand er in seinem Zimmer, bevor sie sich noch eine schlimmere Strafe einfallen lässt.

Johnny dachte wirklich, er würde sich im Internet gut genug auskennen, um ein tolles Geschenk bestellen zu können … von nun an ist er vorsichtiger und kauft nichts mehr, ohne vorher nachzufragen.

Dieses Versprechen gab er sich selbst.

„Aber dieses Boot im Garten ist schon cool“, dachte Johnny. „Hoffentlich behalten wir es.“

Er musste grinsen und versuchte, schnell seine Hausaufgaben fertig zu machen, damit er sich das Segelboot dann noch einmal genauer anschauen konnte.

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Das klitzekleine Pony Penelope https://onkelguido.de/geschichte/die-geschichte-des-klitzekleinen-ponys-penelope/ https://onkelguido.de/geschichte/die-geschichte-des-klitzekleinen-ponys-penelope/#comments Sun, 09 Aug 2026 17:09:00 +0000 Pferde https://onkelguido.de/geschichte/die-geschichte-des-klitzekleinen-ponys-penelope/ Weiterlesen

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In dieser schönen Kindergeschichte lernst du Penelope kennen. Sie unterscheidet sich stark von den anderen Ponys, aber ob das ein Grund ist traurig zu sein oder doch ein Geschenk, erfährst du in den nächsten Minuten. Viel Spaß!

Als die Eltern von Penelope ihr Baby nach der Geburt so anschauten, waren sie doch etwas verblüfft, wie klein Penelope war.

Die drei Pony Babys, die sie in den Jahren davor bekommen hatten, waren zwar alles keine Riesen, aber doch schon um einiges größer als Penelope.

Natürlich freuten sie sich sehr über ein gesundes Pony Baby – auch wenn es etwas kleiner war, als die meisten anderen – klitzekleine um genau zu sein.

Auch die anderen Pferde kamen vorbei, das Neugeborene anzuschauen.

Manche freche Pferde schnaubten etwas mit ihren Nasen und waren wenig beeindruckt.

Aber dennoch war Penelope ein gesundes, fröhliches, hübsches, nettes, liebes, wenn auch klitzekleines Pony.

Sogar der Tierarzt, Doktor Redeschwall, untersuchte Penelope und alles war vollkommen in Ordnung.

Penelope wuchs wohlbehütet im Kreise ihrer Eltern und drei Geschwister auf und genoss die schönen Ausflüge mit ihrer Tierpflegerinnen, Petra und Hanne.

Auf dem schönen Bauernhof an der äußersten Ecke von Ostfriesland muss aber auch jeder, egal ob Mensch oder Tier, etwas für den Erhalt dieser schönen Idylle tun.

Manche nennen es Arbeit, manche sagen dazu Hobby, manche die Erfüllung ihres Lebens.

Die vielen Kinder, die mit ihren Eltern ihren Urlaub auf dem Bauernhof machten, schlossen das kleine Pony Penelope, was auch ausgewachsen, kaum größer als ein Labrador war, sofort in ihre Herzen.

Sie schmusten, liebkosten und fütterten sie immer mit den tollsten Leckereien.

Es stand allerdings immer noch zur Debatte, welchen Job Penelope übernimmt.

Die beiden Tierpflegerinnen Petra und Hanne zermarterten sich den Kopf, was für ein Job denn der richtige für das klitzekleine Pony wäre.

So saßen die beiden Freundinnen an dem fröhlich sprudelndem Bach, steckten ihre Füße in das erfrischende Wasser und überlegten hin und her.

Plötzlich kam Hanna auf die Idee, ihren Opa zu fragen.

Der Opa von Hanne war seit drei Monaten im Altenheim, schrieb ihr gelegentlich mal einen Brief und erwähnte dann auch immer, wie sehr er sich auf den Besuch freut und wie einsam es manchmal im Altenheim ist.

Denn im Altenheim sind ja nun mal nur ältere Leute und die haben nicht immer Lust zu reden oder Spiele zu spielen.

Auch Petra gefiel die Idee.

Also gesagt, getan – Hanne schrieb ihrem Opa einen Brief und fragte ihn, ob er eine Idee hätte.

Die Antwort kam schnell.

Opa Heinrich schlug vor, ihn mit dem kleinen Pony Penelope einfach mal zu besuchen.

Die zwei Mädchen fanden die Idee toll.

Sie mussten nur kurz ihre Eltern fragen, die das ganze zwar als verrückte Idee empfanden, aber das Abenteuerchen trotzdem erlaubten.

So ging es los: Die zwei Mädchen wanderten mit Penelope Richtung Altenheim.

Dort warteten alle Bewohner des Altenheims schon voller Vorfreude auf sie.

Es gab sogar ein kleines Fest mit frisch gebackenen Apfelkuchen, Käsekuchen und Waffeln mit heißen Kirschen.

Penelope beschaute sich das Ganze sehr skeptisch, aber als sie von den ganzen Leuten so lieb empfangen und gestreichelt wurde.

Aber da sie alle paar Minuten ein, zwei kleine Leckerlis bekam, gefiel es ihr schnell besser.

Eine der alten Damen hatte ihr sogar vier pinkfarbene Socken gestrickt, sodass Penelope nicht nur draußen herumlaufen durfte, sondern auch die alten Menschen, die nicht mehr so gut laufen konnten, in ihren Zimmern besuchen durfte.

Da wurde die Freude immer größer.

Und ab da hat Penelope, das weltweit kleinste Pony, einen neuen Job gefunden, der ihr und auch vielen anderen Menschen sehr viel Spaß gebracht hat.

Und das Fazit der Geschichte: Auch wenn du etwas anders bist als die meisten anderen, kannst du anderen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und bist wertvoll.

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Der kleine Pinguin, der keine Makrelen mehr mochte https://onkelguido.de/geschichte/leonard-mag-keine-makrelen-mehr/ https://onkelguido.de/geschichte/leonard-mag-keine-makrelen-mehr/#comments Sat, 08 Aug 2026 17:09:00 +0000 vorgelesen Zoo https://onkelguido.de/geschichte/leonard-mag-keine-makrelen-mehr/ Weiterlesen

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In dem schönen Kölner Zoo gab es eine große Familie von kleinen und großen Pinguinen.

Die großen Pinguine waren die Königspinguine und die kleinen Pinguine waren die Humboldt-Pinguine. 

Einer von den kleinen Pinguinen hieß Leonard. 

Leonard war der kleinste von den kleinen Pinguinen, obwohl er schon stolze zwei Jahre alt war.

Er wollte aus einem unbekannten Grund nicht mehr wachsen und war dabei nur ein wenig größer als die meisten einjährigen Pinguine. 

Aber das stört keinen, denn er war schon überaus pfiffig. 

Pfiffig heißt, er war etwas kess, etwas frech, aber dabei immer sehr liebenswert und höflich zu den anderen kleinen Pinguinen und ziemlich respektvoll vor den großen Pinguinen. 

Denn das musste er auch heimlich zugeben, er hatte ein bisschen Angst vor den großen Pinguinen. 

Obwohl, das war Quatsch und vollkommen unberechtigt, es war ja alles eine große Familie.

Und besonders die großen Pinguine waren immer sehr aufmerksam.

Wenn ein Besucher zum Beispiel irgendwelche komische Menschensachen zu ihnen ins Gehege schmiss, waren sofort die großen Pinguine zur Stelle und schmissen das wieder zurück.

Solch einen Müll wollten die Pinguine nicht bei sich haben.

Jetzt kommen wir aber mal wieder zurück zu Leonard. 

In Leonard seinem jungen Pinguin Leben spielte er immer viel mit den anderen Kindern, also den anderen kleinen Pinguinen und sah dabei immer wieder höchst niedlich aus. 

Ihr kennt das bestimmt von euren Zoo-Besuchen: mehr oder weniger sehen die Pinguine der ganzen Welt ziemlich gleich aus. 

Trotzdem erkannten sie sich und, wie du bestimmt weißt, hatte auch jeder einen eigenen Namen. 

Leonard hatte noch zwei Geschwister, die genauso aussahen wie er – also ziemlich niedlich. 

Der Höhepunkt des Tages war immer die Fütterung. 

Die Fütterung wurde immer um 12:00 Uhr von dem netten Tierpfleger Bruno durchgeführt.

Bruno hatte immer ein breites Grinsen unter seinem dicken Schnauzer.

Der Schnauzer erinnerte die Pinguine an ihre Freunde: die Walrösser.

walross mit schnurrbart

Und das war immer ein Fest für die Pinguine.

Alle hatten immer Hunger bis unter die Arme – obwohl bei Pinguinen sind das ja Flügel, aber das ist eine andere Geschichte.

Nun also, immer wenn es kurz vor zwölf war, rasten alle Pinguine mit ihren kurzen Wackel-Beinchen hin und her und hielten schon Ausschau nach Bruno. 

Bruno kam dann meistens mit einer großen Schubkarre, die er vor seinem dicken Bauch schob. 

In der Schubkarre standen mehrere verschiedene Eimer, mit den wahrscheinlich leckersten Makrelen der ganzen Welt. 

Und die schmeckten herrlich frisch und rochen so toll nach dem Meer. 

Alle Pinguine waren ganz aufgeregt!

Wirklich alle? Na ja – fast alle, bis auf einen. 

Nur Leonard freute sich nicht.

Er hatte zwar Hunger, aber nicht auf Makrelen. 

Er hatte einfach keinen Appetit mehr auf diese Viecher.

Also drängte er nach vorn, um den fröhlichen Bruno zu begrüßen.

Bruno stellte die Schubkarre an dem vorgesehenen Platz ab, nahm seine braune, schon ein bisschen verfilzte Kappe ab, zog ein großes weißes Taschenbuch aus seiner blauen Latzhose und wischte erst mal den Schweiß von seiner Stirn ab. 

Und dann ging’s los.

Die Pinguine hüpften auf und ab, in der Hoffnung, die größten und leckersten Makrelen zu bekommen.

Sie hüpften und hüpften und hüpften und Bruno fing an, die Makrelen zu schmeißen, sodass auch wirklich jeder Pinguin etwas bekam.

Und während der freundliche Bruno sich darüber freute, wie die Pinguine hüpften und die Makrelen futterten, sah er im Augenwinkel seinen kleinen Freund Leonard.

Er stand abseits und ließ seinen Kopf etwas hängen.

Er beteiligte sich nicht an der Völlerei seiner Kumpels. 

„Oh Mann, was ist denn da los?“, fragte sich Bruno.

Und nicht nur Bruno fragte sich das, sondern wir auch.

Hast du eine Idee, was könnte denn der kleine Pinguin stattdessen in Zukunft futtern, wenn er doch wirklich keine Makrelen mehr mag? 

Schreib mir doch einfach mal, was du da Bruno empfehlen würdest und wir schlagen das dann dem Zoo vor. 

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Der kleine Ritter, der Fußball erfunden hat https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-ritter-der-fussball-erfunden-hat/ https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-ritter-der-fussball-erfunden-hat/#comments Fri, 07 Aug 2026 17:11:00 +0000 ritter fussball vorgelesen https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-ritter-der-fussball-erfunden-hat/ Weiterlesen

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Es war einmal ein kleiner Ritter und sein Name war Friedhelm.

Friedhelm war zur Zeit der Ritter ein etwas ungewöhnlicher Name, aber in dem Namen Friedhelm stecken ja schließlich zwei Worte drin.

Das eine Wort ist Frieden.

Und das andere Wort ist Helm.

So passt es dann ja doch.

Nun, Friedhelm war ein kleiner Ritter, der genau so aussah, wie man ihn sich vorstellt.

Er hatte eine glänzende Rüstung, ganz aus Metall und einen Ritterhelm mit einer sehr großen roten flauschigen Feder.

Friedhelm war zwar klein, aber super mutig.

Das hatte er bestimmt von seiner starken Mutter und seinem cleveren, aber halb so starken Vater.

Beide Elternteile liebten ihren Sohn von ganzem Herzen.

Friedhelm schaute seinen Ritter Kollegen sogar schon als Baby zu und ihm gefiel das immer super gut, wie sie mit glänzenden Ritter-Rüstungen auf ihren tollen Pferden durch die Gegend ritten.

Was ihm nicht so gut gefiel, war, dass es gelegentlich, wenn es wieder ein super spannendes Turnier gab, auch manchmal etwas Blut floss.

Das konnte eine kleine Schramme sein, das konnte aber auch manchmal eine größere Wunde sein.

Leider schützt die Ritter-Rüstung nicht immer so ganz.

Und das war nicht schön.

Alle Ritter sind natürlich Helden, aber wenn sie sich beim Kämpfen weh tun, ist das nicht so schön.

Friedhelm dachte oft darüber nach, und er hatte auch Angst davor, dass wenn er alt genug ist auch kämpfen müsste und sich dann natürlich gegebenenfalls auch wehtut.

Das fand er ganz schön Kacke.

Und so spazierte er oft Gedankenverloren durch ihren fürstlichen schönen Park und machte sich Gedanken darüber.

Während er so Gedanken verloren durch den Schlosspark marschierte, sah er seine Mutter, die ihm einen neuen Winterpullover strickte.

Als sie aber während des Strickens einschlummerte, rollte ihr das Wollknäuel auf dem Boden.

Das bemerkte sie allerdings gar nicht, weil sie ja schlummerte und vom Frühling träumte.

Was sie übersehen hatte, waren die zwei Kätzchen, die das Wollknäuel direkt, sobald es den Boden berührt hatte, verfolgten und mit ihren kleinen feuchten Näschen an stupsten.

Und sich darüber freuten, wie sie mit dem Wollknäuel über den Rasen rasten.

Wie Friedhelm den Kätzchen zuschaute, fiel ihm etwas sehr Geniales ein.

„Hm“, dachte er, „das könnten wir doch auch machen!“

Er raste sofort zu seinem Vater und erzählte ihm von seiner Idee.

Die Idee war, man müsste doch nur ein etwas festeres Wollknäuel nehmen und dann könnte man doch damit genauso spielen und das Hin und Her kicken.

Sein Vater lachte.

Und Friedhelm ging ein wenig enttäuscht in sein Kinderzimmer.

Sein Vater erzählte allerdings abends die lustige Geschichte seiner Frau.

Die lachte erst mit und sagte dann, das ist doch eine tolle Idee, wir brauchen nur etwas Festeres, als ein Wollknäuel.

Sie dachte die ganze Nacht darüber nach und kam am Morgen, als die Sonne aufging, auf eine Idee: „Man könnte doch vielleicht Lederstücke zusammennähen und dort dann Wollreste hineindrücken und dann hätte man doch schon einen schönen Ball.“

Sie gab das direkt an ihren wunderbaren Freund, dem Haus- und Hofschuster Ferdinand, und der nähte kleine Lederstücke zusammen und füllte dann die Wolle rein, sodass es eine tolle Kugel war und zeigte ihn dann der Königin.

Die war begeistert!

Ein paar Tage später hatte Friedhelm Namenstag und seine Mutter hatte ein tolles Geschenk für ihn.

Einen Ball, den man mit dem Fuß treten konnte.

Friedhelm war schwer begeistert.

Er raste mit seinem Fußball direkt zu seinen besten Freunden und weil er ja ein kleiner Ritter war und wusste, wie wichtig Freunde sind, hatte er sogar eine ganze Menge davon. 

21 gute Freunde.

Mit seinen guten Freunden ging er direkt in den Schlossgarten und fing an, den Ball durch die Gegend zu kicken.

Alle waren begeistert.

Nach mehreren Trainingstagen wurden sie immer besser darin, stellten sogar zwei Mannschaften auf, jeweils zu elft.  Jungs und Mädchen gemischt und spielten dann gegeneinander.

Erst überlegten alle, wie man denn Punkte erzielen konnte und eines der Mädchen, kam auf die Idee man könnte ja Bambusrohre aufstellen, durch die man dann schießen musste.

Das war eine tolle Idee und den Kindern macht es viel mehr Spaß, als Ritter in glänzenden Rüstungen aufeinander ein zu kloppen.

Und so ist das Fußball spielen entstanden, so oder so ähnlich.

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Wer wird der neue König der Piraten? https://onkelguido.de/geschichte/wer-wird-der-koenig-der-piraten/ https://onkelguido.de/geschichte/wer-wird-der-koenig-der-piraten/#comments Thu, 06 Aug 2026 17:11:00 +0000 Piraten Spannend https://onkelguido.de/geschichte/wer-wird-der-koenig-der-piraten/ Weiterlesen

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Einmal im Jahr treffen sich alle Piraten auf einer geheimen Insel, um den neuen König der Piraten zu krönen. Wer gewinnt und für ein Jahr der Chef aller Piraten ist, erfährst du in dieser Piratengeschichte.

An einem unbekannten Ort in den sieben Meeren liegt eine geheime Insel.

Sie ist so geheim, dass nur ein paar Möwen und Fische wissen, wo sie ist.

Auf der Insel wachsen viele Palmen, an denen leckere Kokosnüsse wachsen.

Außerdem gibt es viele weitere Bäume, die herrliche exotische Früchte reifen lassen.

Ein plätschernder Bach mit klarem Wasser und springenden Fischen entspringt dem hohen Berg in der Mitte der Insel und fließt ins Meer.

Bunte Papageien fliegen hin und her und machen dabei eine Menge Krach.

Und im Meer schwimmen viele Haie mit scharfen Zähnen.

Auf dieser Insel gibt es zudem eine geheime Lagune, die man von außen nicht sehen kann.

Du musst schon ganz genau wissen, wo sie liegt.

Nur dann findest du sie.

Hier ist ein kleiner Hafen mit Anlegestegen aus Holz und vielen, aus Ästen, Lehm und großen Bananenblättern gebauten Hütten.

Nanu, magst du jetzt vielleicht denken, wer wohnt denn hier?

In diesem super geheimen Dorf auf der geheimen Insel wohnt niemand.

Stattdessen ist es ein Treffpunkt für Piraten aus aller Welt.

Einmal im Jahr kommen Piraten und Piratinnen von allen Weltmeeren hierher, um gemeinsam zu feiern und um sich im Wettkampf zu messen.

Dann finden nämlich die jährlichen Piraten-Festspiele statt, bei denen Apfelsaft und Rum in Strömen fließen und die Piraten herausfinden wollen, wer von ihnen am besten fluchen, rülpsen, entern und mit Kanonen schießen kann.

Der Gewinner erhält einen Goldschatz und darf ein ganzes Jahr lang König aller Piraten sein.

Heute Abend ist es wieder so weit:

Im Licht der untergehenden Sonne tauchen viele verschiedene Schiffe auf, die aus allen Himmelsrichtungen zur geheimen Pirateninsel segeln.

Alle haben sie schwarze Fahnen mit Totenköpfen gehisst, die gefährlich grinsen.

Auf einem großen Schiff mit drei Segeln und ganz vielen Menschen darauf steht eine Frau mit langen, wilden Haaren.

Das ist Ronja Filzlocke!

Sie ist Piratenkapitänin und hat sich schon seit vielen Jahren keine Haare mehr gekämmt.

Kapitänin Filzlocke macht mit ihrer Mannschaft normalerweise die Karibik unsicher, doch jetzt will sie Königin werden.

Aus der Nordsee kommt Kapitän Störtebeker.

Er ist ein Nachfahre des berühmten Klaus Störtebeker, der vor 500 Jahren in der Ostsee Schiffe überfallen hat.

Martin Störtebeker hat Algen im Bart und isst am liebsten Sprotten, frisch aus dem Meer – auch er will Chef aller Piraten werden.

Der Schrecken des Chinesischen Meeres ist hingegen Kapitän Pan Da, dessen Schiff leicht wie ein Korken über dem Wasser tanzt.

Hoch aus dem Norden, von der Insel Grönland, kommt Kapitän Miki.

Grönland ist eine Insel nahe dem Nordpol, hier gibt es viele Eisbären und Robben.

Miki ist klein, schaut aber grimmig und trägt seine Mütze aus Eisbärenfell auch bei größter Hitze.

Ein Piratenschiff nach dem anderen erreicht die geheime Pirateninsel, manche sind klein und andere groß.

Der kleine Hafen in der Lagune füllt sich und die Piraten beziehen erst einmal ihre Hütten. 

Dort müssen sie erstmal etwas vorbereiten und es sich gemütlich machen, bevor die Wettkämpfe beginnen können.

Immerhin: Wer schläft denn gerne auf dem dreckigen Boden?

Niemand, … auch Piraten nicht.

Die waschen sich zwar nicht so häufig, aber ein weiches Bett mögen auch sie.

Und sie mögen es auch nicht dauernd zu husten und zu niesen, weil es so staubig ist.

Deshalb wird Staub gewischt, der eine oder andere Papagei aus den Hütten verscheucht und schließlich die Koffer ausgepackt.

Alte Freunde besuchen einander und erzählen sich, was sie das ganze Jahr hindurch so erlebt haben.

Dann aber wollen die Piraten sich endlich im Wettkampf messen.

Der bisherige Piratenkönig – sein Name ist Kapitän Bert, er kommt aus Schweden – eröffnet die Piratenfestspiele mit einem laut gegrölten „Möge der Beste gewinnen! Also ich! Har har har!“

Du musst wissen, dass Bert die letzten fünf Jahre immer gewonnen hat.

Meistens aber nur, weil er ständig mogelt – aber so sind Piraten nun mal und der einzige Schummler war er auch nicht!

Sie wollen Schiffe entern, mit Kanonen böllern, Schätze finden und dabei grölen, fluchen, rülpsen und schnarchen. Das ist die Piratenart.

Nur, wer das alles kann und darin der Beste ist, darf König sein und über alle Piraten bestimmen.

Und so bebt die geheime Insel tagelang, weil ständig Kanonen abgeschossen werden und es dabei nur so raucht.

Die Piraten machen so viel Lärm, dass man sie sogar in Australien hören kann.

Wenn du ganz leise bist, kannst du einen von ihnen vielleicht sogar lachen hören.

Außerdem machen sie große Lagerfeuer aus ihren alten Holzbeinen, denn die sind nach einem Jahr reichlich abgenutzt und müssen ausgetauscht werden.

Nach einer Woche schließlich haben die Piraten sich entschieden: Ronja Filzlocke hat fast alle Wettkämpfe gewonnen und darf deshalb jetzt Königin sein.

Wer wird der neue König der Piraten? Kindergeschichte

Sie war schneller und lauter als Bert, der deshalb jetzt traurig ist.

Aber nur ein bisschen, denn bald fahren alle mit ihren Schiffen wieder nach Hause und freuen sich auf das Treffen im nächsten Jahr.

Dann gibt es neue Wettkämpfe und die Männer und Frauen haben sich bestimmt wieder viel zu erzählen.

Auch die Papageien freuen sich, denn nun ist es auf der Insel wieder ruhiger und sie können wie gewohnt umherfliegen und nach Herzenslust kreischen.

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Frieda, das besondere Flusspferd https://onkelguido.de/geschichte/frieda-das-besondere-flusspferd/ https://onkelguido.de/geschichte/frieda-das-besondere-flusspferd/#comments Wed, 05 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/frieda-das-besondere-flusspferd/ Weiterlesen

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Frieda, das Flusspferd, war ein sehr ungewöhnliches Kuscheltier.

Sie war nicht wie die anderen Kuscheltiere.

Denn sie hatte eine besondere Geschichte.

Ich erzähle sie dir.

Frieda lebte in einem Fluss in Afrika.

Sie war ein kleines Flusspferd und spielte den ganzen Tag mit ihren Freunden im Wasser.

Eines Tages entdeckte sie eine wunderschöne Blume am Ufer des Flusses.

Frieda war so fasziniert von der Blume, dass sie beschloss, sie zu pflücken und mit nach Hause zu nehmen.

Als Frieda mit der Blume im Maul zu ihren Freunden zurückkehrte, bemerkte sie, dass alle Tiere sie auf dem Heimweg bewunderten.

„Wow, Frieda! Was für eine schöne Blume!“, riefen sie.

Frieda war so stolz auf ihre Entdeckung.

So stolz, dass sie beschloss, die Blume zu behalten und bei sich zu tragen – ganz egal, wohin sie ging.

Eines Tages kamen zwei Kinder aus einem fernen Land an den Fluss.

Sie waren auf der Suche nach einem Abenteuer und hatten etwas dabei.

Frieda war ganz neugierig und fragte „Was habt ihr zwei denn da Kuschliges dabei?“

Die Kinder mussten lachen.

„Das sind unsere liebsten Kuscheltiere. Sie beschützen uns, kuscheln mit uns und geben uns Mut. Deswegen nehmen wir sie auf jedes Abenteuer mit“, sagte eines der Kinder.

Das andere erklärte, dass ein Kuscheltier ein weiches und kuscheliges Spielzeug sei, das man umarmen und liebhaben kann.

Sie zeigten Frieda einige ihrer Kuscheltiere und erklärten ihr, wie sehr sie sie liebten.

Frieda war beeindruckt.

Sie beschloss, den Kindern ihre Blume zu schenken und selbst zu einem Kuscheltier zu werden.

Die Kinder waren begeistert und nahmen Frieda mit nach Hause.

Dort wurde sie dann offiziell zu ihrem neuen Kuscheltier und begleitete die Kinder überallhin. 

Sie war so stolz darauf, ein Kuscheltier zu sein und geliebt zu werden.

Frieda hatte zwar ihre geliebte Blume verloren, aber sie hatte etwas viel Besseres gefunden: wahre Freundschaft und Liebe.

Und das machte sie zum glücklichsten Flusspferd der Welt.

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Ivan, der Insektenjäger https://onkelguido.de/geschichte/ivan-der-insektenjaeger/ https://onkelguido.de/geschichte/ivan-der-insektenjaeger/#comments Wed, 05 Aug 2026 11:31:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/ivan-der-insektenjaeger/ Weiterlesen

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In dieser Geschichte lernst du Ivan kennen. Er ist zwar noch ein kleiner Junge, aber schon ein professioneller Insektenjäger. Na ja, zumindest bis ein Traum alles ändert. Was in diesem Traum passiert, erfährst du in den nächsten paar Minuten.

Keine Spinne, kein Käfer und keine Biene hatte eine Chance gegen Iwan.

Sobald er eines von den kleinen Insekten entdeckte, war er schon im Jagdmodus.

Mit einem Flatsch waren die kleinen Insekten platt.

Da war es kein Wunder, dass er sich selbst „Ivan, der Insektenjäger“ nannte.

Diese kleinen Viecher waren viel zu schwach, um gegen ihn kämpfen zu können.

Und Mama war sogar froh, wenn er eines von den kleinen Insekten erwischte.

„Eklig diese kleinen Krabbeltiere“, sagte Ivans Mama immer, wenn sie eine Spinne, Käfer oder Biene entdeckte.

Na ja, vor den Bienen lief sie meist weg.

Da war es an Ivan, dem Insektenjäger, diese kleine Kreatur kaputt zu machen.

Mit einem Buch, einer Zeitung oder manchmal auch mit seiner Hand, zerquetschte er die kleinen Viecher.

Flatsch

Watsch

Bratsch

Und schon waren sie platt.

Das war Ivans Aufgabe in diesem Haushalt und er führte sie mit stolz aus.

Nun aber genug der Vorstellung unserer kleinen Helden.

Starten wir mit der Geschichte.

An einem regnerischen Tag saß Ivan in seinem Zimmer und spielte mit seinem Spielzeug.

Und irgendwie, weil er gestern zu spät ins Bett gegangen ist, schlummerte er so langsam ein.

Ihm fielen die Augen zu und er schwebte ins Traumland.

Er war weiterhin der kleine starke Ivan, aber alles andere war so riesengroß.

Es sah alles so aus wie in ihrem Garten, obwohl der Rasen auf dem er mit seinen Freundinnen und Freunden normalerweise Fußball spielte, so riesengroß war und die Halme ganz anders aussahen – fast wie Palmen.

Na, das fing ja wie ein Abenteuer an und Abenteuer fand Iwan schon immer klasse.

Also los ging es.

Als er eine Zeit lang durch seinen Garten gewandert war, stand er auf einmal vor einer riesengroßen Kugel.

Hm, die kam ihm doch von den Farben sehr bekannt vor.

Es sah so aus wie sein Fußball, genauso bunt.

Nur jetzt war sein Fußball so groß, wie ein Haus und ragte bedrohlich über ihm.

Irgendwie war das schon ein wenig unheimlich.

Er wanderte weiter und traf auf einen Regenwurm, der für ihn so groß war wie ein Zug.

Der Regenwurm wollte zwar eigentlich gerade im Boden verschwinden, sah aber dann noch Ivan und dachte sich, „na was ist das denn für ein kleiner Geselle“.

Er lächelte ihn freundlich an und sah, dass Ivan etwas Angst hatte und da dachte sich der Wurm, er stellt sich erstmal vor.

„Hallo“, sagte er zu dem kleinen Menschen, „ich heiße Fridolin und ich bin hier der Chef von der Erde-Umgrab-Truppe. Und wie heißt du?“

Der kleine Ivan war überrascht und stammelte:

„Seit wann können denn Regenwürmer reden?! Ja, aber natürlich stelle ich mich auch gerne vor. Ich bin Ivan, der Insek …“

Er konnte sich gerade noch verkneifen, sich so vorzustellen, wie er sich sonst immer vorstellte. Stattdessen sagte er: „Ich bin Ivan, der Freundliche.“

Das gefiel Fridolin in besonderem Maße gut.

Der Regenwurm schlug vor, gemeinsam eine Runde durch den Garten zu drehen.

Ivan fand die Idee gut.

Es war zwar sein Garten, indem er stand, aber aus der Preskeptive hatte er ihn noch nie gesehen.

Und so wanderten die beiden neuen Freunde nebeneinander durch den schönen großen Garten und sahen sich um.

Nachdem sie Fritz, die Spinne, Barbara, den Käfer und Helmut, den Grashüpfer kennengelernt haben, bekamen die beiden Entdecker etwas Hunger.

Fridolin kam auf die Idee, bei den Bienen vorbeizugehen und nett nach etwas Honig zu fragen.

Gesagt, getan.

Die Bienen hatten aber leider gar keine Zeit für Besuch und wurden sogar ziemlich unfreundlich, als eine Biene Ivan erkannte und laut sagte: „Hey, der Junge sieht aus wie der Bienen-Plattmacher nur in kleiner“.

Hui, das war Ivan aber mehr als peinlich und als die Bienen so auf ihn zukamen, bekam er doch schon große Angst.

Da griff sein neuer Freund Fridolin ein, stellte sich schützend vor den kleinen Ivan und sagte mit lauter Stimme: „Ihr kommt an mir nicht vorbei, ich beschütze meine Freunde!“

Die Bienen brummten zwar noch etwas, aber mit dem Regenwurm kämpfen wollte keiner.

Besser ist es.

Nun, Hunger hatten die beiden Abenteurer trotzdem noch und weil Ivan jetzt doch lieber der Freundliche als der Schreckliche sein wollte, sagte er zu den Bienen:

„Liebe Bienen, es tut mir sehr leid, was ich euch in der Vergangenheit angetan habe. Ich schäme ich mich auch sehr dafür. Ich gelobe euch Besserung und ich will kleinen und großen Krabblern nie wieder etwas Böses tun. Versprochen. Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Dreimal großes Ehrenwort.“

Da Ivan diese Worte so ernst und ehrlich sagte und die Bienen an das Gute im Menschen glaubten, stimmten sie dem Freundschaftsbund zu.

Und weil solch ein Freundschaftsbund immer gefeiert werden muss, gab es ein kleines Fest und die Bienen teilten auch direkt etwas von ihrem Honig und Kinder-Honigwein mit ihrem neuen Freund.

Sie feierten schön und hatten viel Spaß.

Ivan roch auf einmal den Duft von frisch aufgebrühtem Kaffee.

So wie ihn seine Eltern immer zum Frühstück tranken.

Hm, das passte doch gar nicht in den Garten bei seinen neuen Freunden.

Langsam merkte er, dass er gar nicht mehr im Garten war, sondern dass er in seinem Bett lag.

„Och schade, war das alles nur ein Traum?“, sagte Ivan verschlafen.

Er krabbelte aus dem Bett, zog seine Pantoffeln an und wackelte zu seiner Mama in die Küche.

Die wartete schon auf ihn.

Sie hatte ein Lächeln im Gesicht und begrüßte: „Hallihallo mein lieber Sohn, na du hast bestimmt schön geträumt und weil du schon wach bist, kannst du mir auch direkt einen Gefallen tun, nachdem du mir ein Küsschen gegeben hast. Wenn du das für mich erledigt hast, schmiere ich dir auch ein leckeres Honig-Brötchen. Was hältst du davon?“

Ivan fand das eine tolle Idee. „Ok, Mama, was soll ich erledigen?“

Mamas Auftrag war, dass Ivan die große Spinne im Badezimmer erschlagen sollte.

Oh nein, Ivan war entsetzt und sagte:

„Nein, Mama, so etwas mache ich nicht mehr. Zeig mir bitte, wo die Spinne sich versteckt und bringe sie in den Garten!“

Seine Mama war zwar etwas verblüfft, fand die Idee aber besser und half Ivan die Spinne in einem Gas einzufangen und hinaus in den Garten zu bringen.

Und so machte Ivan seinem neuem Namen alle Ehre.

Er war jetzt „Ivan, der Freundliche“ und rettete noch viele seiner Insektenfreunde.

Was meinst du, ist das nicht der bessere Weg?

Die kleinen Insekten zu retten, anstatt sie plattzumachen – immerhin haben sie doch alle einen Sinn in unserer großen Welt.

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Der kleine Elefant, der immer pupsen musste https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-elefant-der-immer-pupsen-musste/ https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-elefant-der-immer-pupsen-musste/#comments Tue, 04 Aug 2026 14:59:00 +0000 Lustig Liebe Zoo Elefanten https://onkelguido.de/geschichte/der-kleine-elefant-der-immer-pupsen-musste/ Weiterlesen

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In dieser Geschichte geht es um einen kleinen Elefanten, der viel zu viel pupst. Warum er das macht und wie die Elefantenfamilie das Problem schließlich löst, erfährst du in dieser Zoo-Geschichte.

...

In dem schönen Kölner Zoo lebte der kleine Elefant Jung Bul Kne im Kreise seiner Elefantenherde und er war dort der jüngste von den Elefanten.

Seine ganze Familie, ob der große alte Bulle, Bindu, oder seine Mama, Farha, oder seine ganzen Tanten Shu Thu Zar, Thi Ha Phyu und Khaing Lwin Htoo, Shu Thu Zar und Aye Shan May lebten friedlich miteinander und aßen gerne und gemütlich Gräser, Blätter, Wurzeln und Baumrinden.

Genauso wie seine besten Kumpels, Aung Bo und Aung Si, die alle ein wenig älter waren als er, war es eine große glückliche Familie. 

Alle Elefanten konnten Jung Bul Kne sehr gut leiden. 

Meistens jedenfalls. 

Manchmal gab es Momente, da war er nicht so beliebt bei seiner großen Familie.

Selbst der große Elefant Bindu rümpfte dann den Rüssel und sagte zu Jung Bul Kne: „Na, das muss doch wirklich nicht sein, mein Sohn“.

Denn zu allen möglichen Gelegenheiten musste Jung Bub Kne pupsen.

Du kannst dir vorstellen, wenn ihr schon mal selbst gepupst habt, dann stinkt das ein bisschen, aber ein Elefant ist ja viel viel größer als wir und da kommt viel mehr als heiße Luft raus und eben auch ziemlich viel Gestank. 

Und das lag wohl besonders daran, dass der kleine Elefant sehr gerne Bohnen futterte und das führte oft dazu, dass in seinem Bauch immer eine Menge los war. 

Warum er Bohnen so gerne mochte, wusste er auch nicht so richtig.

Kaum sah er eine Schüssel mit Bohnen, raste er darauf zu und schubste alle, die im Weg standen beiseite und ratzfatz waren alle aufgegessen. 

Die anderen Elefanten hatten keine Chance.

Obwohl die ganze Herde ihn fürchterlich feste lieb hatten, setzten sich alle Elefanten heimlich zusammen, als der kleine Elefant schlief.

Sie dachten darüber nach, wie sie dieses Pups-Problem lösen können.

Tante Shu Thu Zar schlug vor, dass sie die Schale Bohnen direkt auffressen müssen, wenn die tollen Tierpfleger, ihnen ihr Futter liefern.

„Ich stelle mich freiwillig zur Verfügung“, fügte sie noch hinzu.

Die Elefanten überlegten kurz und eines der kleinen Elefantenkinder sagte nach einer Weile:

„Theoretisch eine tolle Idee, Tantchen, aber dann musst du doch die ganze Zeit pupsen!“

Die Elefanten nickten und überlegten weiter.

So verzweifelt sie auch waren, sie fanden einfach keine Lösung.

Am nächsten Morgen gab es wieder Bohnen zum Frühstück und alle Elefanten in der Herde verdrehten die Augen und gingen in Deckung.

Prompt stürmte der kleine Elefant auf die Bohnen zu und – Schwupp-Di-Wupp – waren sie direkt mit einem Happs wieder in seinem Mund. 

So pupsig konnte das wirklich nicht weitergehen.

Die Elefanten konnten sich ja keine Knoten in die Rüssel machen, um die Pupse nicht mehr zu riechen.

Zum Glück wurden die Elefanten bald durch eine Fügung des Schicksals erlöst.

Denn in dem Nachbargehege, wo sonst die Nashörner wohnten, kündigte sich Nachwuchs an. 

Und eines Morgens war plötzlich ein kleines Nashornmädchen da. Ihre Eltern nannten sie Marina.

Alle Zootiere waren direkt in das süße kleine Nashorn-Baby Marina verliebt.

Aber ganz besonders verliebt, war unser kleiner Pups-Elefant.

Und dass Jung Bul Kne schwer verliebt war, ist auch den anderen Elefanten nicht verborgen geblieben.

Da kam Bindu auf den kleinen Elefanten zu und erzählte ihm, wie er damals seine große Liebe kennengelernt hat.

Bindu erzählte ihm auch, dass er früher so viel Bohnen gefuttert habe, wie er konnte und den ganzen Tag über gepupst hat.

Das hat seiner geliebten Elefantenfrau mal so gar nicht gefallen.

Und so kam Bindu eines Tages auf die Idee, dass es vielleicht besser wäre, keine Bohnen mehr zu essen, um seiner großen Liebe das Leben ein bisschen weniger stinkig zu machen.

Jung Bul Kne dachte lange über die Worte des großen Elefanten nach.

Schließlich entschied er sich dafür, auf die Bohnen zu verzichten.

Das freute nicht nur alle Elefanten in seiner Herde, sondern auch alle anderen Tiere, die in der Windrichtung des Elefantengeheges ihr Zuhause hatten.

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Taro, der Skateboard-Prinz https://onkelguido.de/geschichte/taro-der-skateboard-prinz/ https://onkelguido.de/geschichte/taro-der-skateboard-prinz/#comments Mon, 03 Aug 2026 17:11:00 +0000 https://onkelguido.de/geschichte/taro-der-skateboard-prinz/ Weiterlesen

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In dieser Geschichte geht es um Taro, einen kleinen Prinzen, der das magische Land Skavaria mit der Magie des Skateboardens retten muss. Wie er das schafft, erfährst du in dieser „Gute Nacht“-Geschichte. Viel Spaß beim Anhören.

...

...

Es war einmal ein magisches Königreich, wo der junge Prinz Taro davon träumte, ein legendärer Skateboarder wie sein Vater, König Tom, zu werden.

Der kleine Taro übte Tag und Nacht, indem er auf seinem treuen Skateboard durch das Schloss sauste.

Eines Tages, als Taro seiner Mutter, Königin Dara, seine neuesten Tricks vorführte, verlor er die Kontrolle und krachte in eine Ritterrüstung, die daraufhin zu Boden fiel.

Königin Dara lachte herzhaft und sagte: „Oh, Taro! Das war wirklich eine ziemlich verrückte Drehung! Übe weiter, und eines Tages wirst du so ein großartiger Skater sein wie dein Vater.“

Taro rappelte sich auf und wollte gerade wieder auf sein Skateboard steigen, als ein weiser und mystischer Skateboard-Ältester in einer Wolke aus schimmernden Funken erschien.

Er war ein alter Mann mit einem langen weißen Bart und er trug ein Gewand, das mit Skateboard-Rollen verziert war.

„Sei gegrüßt, junger Taro!“, sagte er. „Ich habe von deinem Traum gehört, ein großer Skateboarder zu werden. Um zu beweisen, dass du der wahre Skateboard-Prinz von Skavaria bist, musst du dich auf eine Reise ins Ungewisse begeben. Unterwegs wirst du drei legendäre Skateboard-Tricks lernen, neue Freunde finden und ein großes Übel besiegen.“

Taros Augen weiteten sich vor Aufregung.

„Wow! Ein richtiges Abenteuer? Ich bin bereit! Was sind die drei legendären Skateboard-Tricks?“

Der Skateboard-Älteste antwortete mit einem Lächeln: „Nicht so ungeduldig, junger Mann, du wirst sie noch früh genug auf deiner Reise entdecken. Aber mach dich darauf gefasst, dass der Weg voller Geheimnisse, Verzauberungen und Unerwartetem ist. Lass dich auf das Unbekannte ein und vertraue auf die Magie von Skavaria!“

Und dann, mit einem Augenzwinkern verschwand der Skateboard-Älteste so plötzlich, wie er aufgetaucht war.

„Nun, Taro“, sagte Königin Dara, „es scheint, du hast ein großes Abenteuer vor dir. Ich wünsche dir ganz viel Spaß, mein kleiner Prinz.“

„Danke, Mama!“, rief Taro. „Ich werde dich, Papa und Skavaria bestimmt extra stolz machen!“

Mit seinem Skateboard unter den Füßen, einem Rucksack voller Snacks und dem Herzen voller Entschlossenheit machte sich Taro auf den Weg.

Als er sich ins Unbekannte wagte, wusste Taro, dass sein Abenteuer voller Überraschungen, Magie und Freundschaften sein würde, die sein Leben für immer verändern würden.

Er konnte es kaum erwarten!

Als Taro tiefer in das mystische Land Skavaria vordrang, verwandelte sich die Landschaft in eine wundersame Welt voller verwunschener Wälder, schimmernder Seen und hoher Berge.

Die Luft war erfüllt vom Lachen der Feen und magische Kreaturen, die Taro noch nie gesehen hatte, liefen frei umher und betrachteten den kleinen Prinzen neugierig.

Taro wusste, dass er die drei legendären Skateboard-Tricks finden musste, aber er wusste nicht, wo er anfangen sollte.

Zum Glück dauerte es nicht lange, bis ein sprechender Falke sich auf seine Schulter setzte: „Sei gegrüßt, junger Prinz! Ich bin Tony und habe von deinem Abenteuer gehört. Ich kenne dieses Land wie meine Westentasche und würde mich freuen, dir bei der Suche zu helfen!“

Taro sagte: „Danke, Tony! Ich nehme deine Hilfe gerne an.“

Und so reiste Taro mit Tony auf seiner Schulter durch magische Gefilde, in denen die Bäume aus Lakritze bestanden und aus den Wolken Limonade regnete.

Nach und nach entdeckte Taro die Geheimnisse der legendären Skateboard-Tricks.

Jeder Trick wurde von einem erfahrenen Skateboard-Tier bewacht, das sein Leben der Bewahrung der Geheimnisse der legendären Tricks gewidmet hatte.

Der erste Trick, der königliche Flip, wurde Taro von einer weisen alten Eule namens Emil beigebracht.

Hoch oben in den Lakritzbäumen beobachtete Emil Taros Entschlossenheit und beschloss, das Geheimnis des königlichen Flips zu lüften.

Mit seinen scharfen Augen und seiner unvergleichlichen Weisheit wies Emil Taro an, die Magie von Skavaria durch sein Skateboard zu kanalisieren, damit es sich mit Anmut und Präzision in der Luft drehen konnte.

Nach mehreren Versuchen und ein paar verrückten Stürzen meisterte Taro schließlich den königlichen Flip und bedankte sich bei Emil mit einer respektvollen Verbeugung.

Der zweite Trick, der Königinnen-Grind, wurde von einem flinken und schnellen Fuchs namens Foxy bewacht.

Foxy forderte Taro zu einem freundschaftlichen Rennen durch ein Kristalllabyrinth heraus, um zu beweisen, dass er würdig ist.

Natürlich nahm Taro die Herausforderung an.

Mit seinem Skateboard unter seinen Füßen durchquerte er das Labyrinth mit Geschicklichkeit und Geschwindigkeit.

Beeindruckt von Taros Fähigkeiten, verriet Foxy ihm das Geheimnis des Königinnen-Grinds und lehrte ihn, mit der Eleganz von Königin Dara selbst über verzauberte Rails zu balancieren und zu gleiten.

Taro übte unermüdlich, seine Entschlossenheit war unerschütterlich, und schließlich perfektionierte er den Königinnen-Grind.

Schließlich suchte Taro das Wissen über den dritten Trick, den gekrönte Ollie.

Tief in einer Höhle mit schimmernden Edelsteinen traf Taro auf eine weise alte Schildkröte namens Turbo.

Trotz seiner langsamen und stetigen Art beherrschte Turbo den gekrönten Ollie, einen Trick, der große Konzentration und eine unerschütterliche Verbindung zur Magie von Skavaria erforderte.

Turbo brachte Taro bei, die Energie des Landes zu nutzen und sie in einen außergewöhnlichen Sprung zu verwandeln, der es ihm ermöglichte, der Schwerkraft trotzende Ollies zu machen.

Mit Geduld und Ausdauer meisterte Taro schließlich den gekrönten Ollie und beendete damit sein Bestreben, alle drei legendären Skateboard-Tricks zu lernen.

Doch nicht nur das:

Die Weisheit und das Coaching von Emil, Foxy und Turbo hatte ihm nicht nur geholfen, seine Skateboard-Fähigkeiten zu verbessern, sondern ihm auch wertvolle Lektionen über Entschlossenheit, Selbstvertrauen und Magie beigebracht.

Und als Taro und Tony ihre Reise fortsetzten, stießen sie auf einen versteckten Skatepark inmitten riesiger Fliegenpilze.

Hier trafen sie Luna, ein mutiges und temperamentvolles Mädchen, das Taros Liebe zum Skateboarding teilte.

Sie wurden schnell Freunde und übten gemeinsam die legendären Tricks, wobei ihr Lachen durch den verwunschenen Wald schallte.

In einer Pause sagte Luna: „Taro, du wirst mal ein richtiger legendärer Skater! Ich bin so froh, dass wir uns kennengelernt haben und freue mich darauf, Teil deines Abenteuers zu sein!“

Taro wurde ein wenig rot, dann antwortete er: „Ohne dich hätte ich das nicht geschafft, Luna! Du bist eine tolle Freundin und wir beide werden zu legendären Skateboardern!“

Die beiden gaben sich ein schallendes High Five und lachten laut, während Tony um ihre Köpfe herumflog.

Mit den drei legendären Skateboard-Tricks und der neu gewonnenen Freundschaft mit Luna fühlte sich Taro bereit, sich jeder Herausforderung zu stellen.

Allerdings wusste er noch nichts von dem großen Übel, das Skavaria bedrohte.

Und eines Tages kam es, wie es kommen musste: als Taro, Luna und Tony ihre Skateboard-Künste übten, veränderte sich die Welt – es wurde plötzlich kälter.

Das Lachen der Feen war verschwunden, der Himmel verdunkelte sich und eine unheimliche Stille umhüllte das magische Land.

Tony bemerkte die Veränderungen um sie herum als Erstes: „Irgendetwas stimmt nicht. Ich kann es in meinen Federn spüren. Wir müssen das Orakel von Skavaria befragen, um etwas über das große Übel zu erfahren, das wir besiegen müssen.“

Geführt von Tony reisten Taro und Luna zur Höhle des Orakels, wo sie ein uraltes, weises Wesen fanden, das die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft sehen konnte.

Das Orakel enthüllte ihnen die Wahrheit über das große Übel: einen finsteren Zauberer namens Hexagon, der Skavaria seiner Magie berauben und das Königreich in Dunkelheit stürzen wollte.

„Taro, Luna, ihr seid die Einzigen, die Hexagon aufhalten können. Die Magie der Freundschaft und eure Skateboard-Fähigkeiten sind der Schlüssel zur Rettung Skavarias. Erinnert euch an die legendären Tricks und vertraut einander“, sagte das Orakel mit besorgter Stimme.

Taro und Luna nickten mit entschlossenen.

Sie wussten, dass sie die letzte Hoffnung für Skavaria waren.

Als Taro, Luna und Tony sich Hexagons Versteck näherten, fanden sie ihn bei dem Versuch, ein dunkles Ritual zu vollenden, das die Magie des Königreichs auslöschen würde.

Taro und Luna forderten Hexagon zu einem Wettkampf mit hohem Einsatz heraus, bei dem das Schicksal von Skavaria auf dem Spiel stand.

Hexagon, der von seinen Fähigkeiten überzeugt war, nahm die Herausforderung an.

In einem spannenden Kampf mit vielen Flips, Grinds und Ollies arbeiteten Taro und Luna zusammen, um Hexagon zu besiegen.

Der Zauberer war gerissen und mächtig, aber er hatte die Macht der Freundschaft und die Magie Skavarias unterschätzt.

Am Ende kombinierten Taro und Luna ihre Fähigkeiten und zeigten eine beeindruckende Fusion der drei legendären Tricks.

Die Magie ihrer Freundschaft und des Skateboardfahrens erzeugte eine schillernde Lichtexplosion, die Hexagon besiegte und den Frieden in Skavaria wiederherstellte.

Nach ihrer triumphalen Rückkehr zum Schloss umarmten Königin Dara und König Tom ihren Sohn und seine neue Freundin, während Tony glücklich um sie herum flatterte.

Die drei erzählten ihnen von der magischen Reise, die sie unternommen hatten, von den Tricks, die sie gelernt hatten, und von dem starken Band, das sie durch das Skateboarding geknüpft hatten.

Inspiriert von ihrer Geschichte beschloss König Tom, dass jedes Kind in Skavaria die Möglichkeit haben sollte, die Magie des Skateboardfahrens zu erlernen, Freundschaften zu schließen und das Königreich zu schützen.

Also ließ er verlauten: „Meine lieben Freunde, lasst verkünden, dass von diesem Tag an die Königliche Schule für Skateboard-Magie gegründet werden soll. Hier werden Kinder aus ganz Skavaria zusammenkommen, um die Kunst des Skateboardens, die Magie in unserem Königreich und die Kraft der Freundschaft zu lernen.“

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Kinder aus allen Ecken von Skavaria meldeten sich eifrig in der Schule an.

Taro und Luna wurden zusammen mit Tony die ersten Lehrer und brachten den jungen Schülern die legendären Tricks sowie die Geschichte und die Magie ihres geliebten Königreichs bei.

Die Königliche Schule für Skateboard-Magie wurde schnell zu einem wundersamen Ort voller Lachen, Lernen und Kameradschaft.

Schülerinnen und Schüler aus aller Welt und magische Wesen schlossen dort unzertrennliche Bande, ihre Freundschaften waren ein Beweis für die Magie des Skateboardfahrens.

König Tom und Königin Dara beobachteten mit Stolz, wie ihr Königreich aufblühte und die Kinder mit ihren Skateboards durch die Straßen von Skavaria flitzten und ihr Lachen durch das magische Land hallte.

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Die Maus & das Eichhörnchen sind füreinander da https://onkelguido.de/geschichte/die-maus-das-eichhoernchen/ https://onkelguido.de/geschichte/die-maus-das-eichhoernchen/#comments Mon, 03 Aug 2026 12:26:00 +0000 anhören https://onkelguido.de/geschichte/die-maus-das-eichhoernchen/ Weiterlesen

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Tief im Wald lebten einmal eine Maus und ein Eichhörnchen.

Die Maus hatte den ganzen Tag viel zu tun, denn sie hatte eine große Familie mit drei Kindern.

Deswegen musste sich sehr darum kümmern, dass genug Essen für die Familie da war.

Immerhin haben auch kleine Mäusekinder auch einen großen Hunger.

Jeden Tag machte sie sich schon früh am Morgen auf den Weg, um Stängel, Blüten, Knospen und Klee zu sammeln.

Dazu ging sie meistens zu einem Feld in der Nähe des Waldes.

Mühsam trug sie die gesammelte Nahrung in ihrem kleinen Maul zurück zum Bau und machte sich dann sofort wieder auf den Weg zum Feld, um noch mehr Nahrung zu sammeln.

Nachdem sie eines Tages nach einem langen Tag von ihrer letzten Tour vom Feld zurückgekommen war, bekam sie einen großen Schrecken:

Alles, was sie den Tag über an Essen gesammelt hatte, war weg.

Zuerst dachte sie, die Kinder hätten es vielleicht in die Speisekammer im Bau getragen, aber auch im Bau fand die Maus nichts mehr.

Alles war anscheinend von einem Räuber gestohlen worden!

Die Maus wurde sehr traurig und weinte:

Den ganzen Tag hatte sie umsonst gearbeitet! Alle Mühe war umsonst gewesen!

Die Mäusekinder trösteten ihre Mama zwar, aber die Maus war trotzdem sehr niedergeschlagen.

Als sie am Abend vor ihrem Bau saß und traurig den Sonnenuntergang beobachtete, kam ein Eichhörnchen vorbei.

Es lebte schon lange ganz in der Nähe im Wald.

Die Maus kannte das Eichhörnchen zwar vom Sehen, aber hatte bisher noch nie mit ihm gesprochen.

Um ehrlich zu sein, hatte die Maus sogar etwas Angst vor der Eichhörnchen.

Es war viel größer als sie und hatte einen großen, buschigen Schwanz.

Aber als das Eichhörnchen die Maus dort vor ihrem Bau so traurig sitzen sah, bekam es Mitleid und fragte: „Maus, du siehst traurig aus, geht es dir nicht gut?“

Die Maus blickte überrascht auf, verlor dann aber schnell ihre Angst und erzählte dem Eichhörnchen davon, was passiert war.

Sie erzählte dem Eichhörnchen, dass ihr ganzes mühsam gesammeltes Essen von einem Räuber gestohlen worden war.

Die Maus war froh, dass sie jemandem in diesem Moment ihr Herz ausschütten konnte.

Das Eichhörnchen hörte ruhig und nachdenklich zu.

Nachdem die Maus zu Ende erzählt hatte, sagte das Eichhörnchen:

„Maus, mir ist dasselbe vor zwei Wochen passiert: Ich hatte ganz viele Kastanien und Nüsse, Knospen und Blüten für mein Nest gesucht und vor dem Baum, auf dem mein Nest ist, abgelegt. Und plötzlich war alles weg! Es muss auch von einem Räuber geklaut worden sein! Genau wie bei dir!“

Die Maus war erstaunt und fragte nach kurzem Überlegen:

„Eichhörnchen, hast du eine Idee, was wir unternehmen können? Lass uns überlegen, wie wir dem Räuber das Handwerk legen können!“

Gemeinsam überlegten die Maus und das Eichhörnchen bis spät in die Nacht, was sie gegen den Räuber tun konnten und wie sie ihre Nahrungsvorräte schützen könnten.

Lange diskutierten sie, aber etwas richtig Gutes wollte ihnen einfach nicht einfallen – bis das Eichhörnchen plötzlich sagte:

„Ich habe eine Idee! Maus, ich kann auf Bäume klettern und habe dann eine gute Aussicht! Ich kann den Wald gut überblicken. Und du bist klein und unauffällig. Du kannst einwandfrei alles beobachten, was auf dem Boden passiert – und außerdem kannst du hervorragend hören!“

Die Maus ahnte schon, worin die Idee des Eichhörnchens bestand und rief freudig:

„Das ist eine hervorragende Idee, Eichhörnchen! Wir teilen uns die Aufgaben. Du überwachst die Gegend vom Baum aus und ich vom Boden!“

Nachdem sie sich verabschiedet hatten, trafen sich das Eichhörnchen und die Maus am nächsten Morgen zum Frühstück, um ihren Plan genau zu besprechen.

Die Maus hatte leckere Blüten und Knospen vorbereitet und für das Eichhörnchen sogar ein paar kleine Kastanien gesammelt.

Gemeinsam entwickelten sie nun ihren Plan gegen den Räuber:

Die Maus passte am Boden auf, dass nichts geklaut würde und das Eichhörnchen passte auf dem Baum, bei seinem Nest, auf, dass kein Räuber kam.

Dies hielten die Maus und das Eichhörnchen durch.

Sie unterstützen sich Jahre und Jahrzehnte, indem sie einander vor den Räubern warnten.

Kam doch mal ein Räuber vorbei, machten die beiden so einen Krach zusammen, dass er schnell wieder verschwand.

Und das, obwohl sie sich am Anfang so fremd waren und die Maus das Eichhörnchen sogar fürchtete.

Dieses Durchhaltevermögen gegen die fremden Räuber brachten die Maus und das Eichhörnchen ihren Kindern bei – und auch die Kindeskinder lernten es von ihren Eltern.

Und so leben Generationen von Mäusen und Eichhörnchen bis heute im vereinten Kampf gegen die fremden Räuber und feiern jedes Jahr das rauschende Fest zugunsten der mutigen Maus und des schlauen Eichhörnchens.

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Die kleine Erbse, die andere erfreuen wollte https://onkelguido.de/geschichte/die-kleine-erbse/ https://onkelguido.de/geschichte/die-kleine-erbse/#comments Sat, 01 Aug 2026 14:05:00 +0000 Lustig vorgelesen Sommer https://onkelguido.de/geschichte/die-kleine-erbse/ Weiterlesen

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In dieser Geschichte geht es um eine kleine Erbse, die nach der Ernte plötzlich ganz allein ist und nicht weiß, was sie jetzt machen soll. Wen sie alles trifft, was sie dann macht und ob sie anderen eine Freude machen kann, erfährst du in den nächsten Minuten.

Bei Gärtner Tim stand die Erbsenernte an.

Er, seine Frau und die Kinder mussten die Schoten von den Ranken pflücken.

„Bis zum Abend sollten sie vom Beet sein, der Wetterbericht sagt Bodenfrost an. Mitten im Sommer“, schimpfte Gärtner Tim.

„Was, jetzt schon Frost?“, staunte die Mutter. „Na dann los, Kinder. Wir sputen uns.“

Vier kleine Erntehelfer kletterten aus dem Auto.

Linda rückte schnell noch ihre Kappe zurecht, Karl schnäuzte in den Ärmel seines Lieblingsshirts und Mia fingerte heimlich einen Popel aus der Nase.

Dann griffen alle nach ihren Eimerchen und suchten sich eine Reihe mit Erbsen aus.

Nur der kleine Tom hatte so gar keine Lust auf Arbeit.

Also trödelte Tom – er kniff hier eine Schote ab, trat da gegen einen Stein.

Er setzte sich dann auf einen Grashügel und begann, Erbsen zu naschen.

Eine Schote nach der andere pellte er und ließ die kleinen Kügelchen über seine Handfläche kullern, bevor er sie sich in den Mund steckte.

„Hmmmm. Das schmeckt“, murmelte er zwischen den Zähnen hindurch, während er bereits nach der nächsten Schote griff.

„Tom, keine Müdigkeit vortäuschen“, mahnte seine Mutter. „Bei uns helfen alle mit.“

Tom nickte und tat so, als würde er wie ein Weltmeister pflücken. Dabei hüpfte er nur zwischen den Reihen umher.

„Jetzt muss ich meinen Eimer leeren“, rief er und rannte los.

Auf dem Rasen stand ein großer geflochtener Korb, in den die vollen Eimer entleert werden sollten.

Tom wähnte sich außer Sichtweite.

Endlich Pause machen, aber wovon eigentlich?

Er griff in die Hosentasche, in der er noch eine Schote aufbewahrte.

„Dich verspeise ich jetzt.“ Er zippte sie auf und sah hinein. „Igitt! Ekelig!“, rief er.

Was war denn das?

In der Schote wälzte sich eine dicke weiße Made und blickte ihn stolz an.

Bis auf eine letzte Erbse hatte sie die Schote schon komplett leer gefuttert.

Tom klaubte die Erbse heraus, betrachtete sie genauer und entschied, dass er sie auf keinen Fall essen würde.

„Bah, ekelig“, sagte Tom und ließ die Erbse auf den Boden fallen.

Die Erbse erschreckte sich. Sie sollte ekelig sein?

Das machte sie traurig.

Sie kullerte los, weg von Tom.

Über den Rasen, quer über den Weg, der zum Gewächshaus führte und dann direkt in ein Beet.

Dort blieb sie dann stehen.

„Was mache ich jetzt?“, jammerte sie laut. Sie würde sich einsam fühlen.

Alle anderen Erbsen waren längst geerntet und hatten ihren Weg ins Kühlhaus, die Bratpfanne oder das Einweckglas gefunden.

Das Jammern hörte ein kleiner Apfel, der auch auf dem Boden lag.

Der kleine Apfel wurde bei der Apfelernte einfach vergessen.

„Du bist nicht allein. Ich bin auch noch da. Vorerst wenigstens. Es dauert nicht mehr lange, dann freuen sich die Amseln an mir.“

Das machte die Erbse noch trauriger.

Schön, wenn man jemandem eine Freude machen konnte.

Die Erbse blickte den Apfel neidisch an.

Wie er da lag, mit rot geschwellter Brust. Glänzte vor sich hin und zog fremde Blicke an.

Aber wer sollte eine kleine Erbse finden?

Hier, zwischen all den Erdkrümeln und dem Kraut, das sie mit Blättern und Blüten in den leuchtendsten Farben überragte?

Niemals würde sich jemand um sie kümmern und sie wollen.

Die kleine Erbse seufzte und schloss die Augen.

Da rollte eine Klette neben sie. „Was machst du denn hier?“, wunderte sie sich. „Solltest du nicht in dem Korb vom Gärtner Tim liegen und ins Winterlager umziehen?“

Die Erbse schaute die Klette verwundert an.

„Wie kommt es, dass du dir hier die Zeit vertreibst?“, fragte die Klette.

„Ich vertreibe mir gar nichts“, sagte die Erbse. „Ich bin einsam. Ich weiß nicht einmal, was ich die restlichen Tage bis zum Winter über machen soll“, antwortete die einsame Erbse.

„Mach es wie ich“, schlug die Klette vor.

„Ich vervielfache mich. Gleich fange ich damit an, mich ganz und gar in die Erde einzubuddeln. Im nächsten Jahr wachsen aus meinen Samen dann viele neue Kletten. Die blühen im Sommer. Dann lassen sich auf ihnen die Schmetterlinge nieder und legen ihre Eier ab. Die Larven, die daraus schlüpfen, finden Futter, damit sie kräftig werden und freuen sich.“

„Das ist eine gute Idee“, fand die Erbse und bedankte sich.

Sie würde auch buddeln, bis sie ganz unter der Erde verschwunden war.

Da sie aber nur eine winzige Erbse mit wenig Kraft in ihrem Körper war, wurde sie bald müde und schlummerte ein.

„Der Tag war doch nicht so langweilig, wie ich dachte“, war der Gedanke, der sie in süße Träume gleiten ließ.

Am folgenden und am darauffolgenden Tag und viele weitere Tage verbrachte die Erbse damit, sich in den Boden zu buddeln.

Ein kleiner Maulwurf half ihr dabei.

Und endlich war sie ganz bedeckt und eingebuddelt.

Die kleine Erbse war sehr zufrieden mit sich.

Als im folgenden Frühling Gärtner Tim mit seiner Familie in den Garten kam, um die Beete vorzubereiten, entdeckte der kleine Tom eine kleine Erbsenpflanze, die neugierig zarte Triebe aus der Erde schob.

Er zeigte seinem Vater das Pflänzchen.

„Also diese kleine Erbsenpflanze ist ja ein kleines Wunder. Das Erbschen pflegen wir“, entschied dieser. 

„Wenn wir lange genug warten, entwickeln sich viele leckere Schoten an ihr. Und die Larven der Schmetterlinge freuen sich auch über Nahrung.“ 

Mehr Sommergeschichten findest du hier: Onkel Guidos Sommergeschichten.

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