Abenteuergeschichtenca. 5 Min Vorlesezeit Auch zum Anhören und Herunterladen

Marie & das schlaue Äffchen

Marie & das schlaue Äffchen
Vorlesen im dunklen Kinderzimmer?

Onkel Guido liest vor

0:005:28

Eigentlich sollte es ein ganz normaler Zoobesuch werden. Aber als Marie und ihre Oma am Affengehege vorbeikommen, fällt ihnen etwas Ungewöhnliches auf. Was es damit wohl auf sich hat? Lass es uns in dieser „Gute Nacht“-Geschichte gemeinsam herausfinden.

Marie freute sich und war heute mit einem breiten Grinsen aufgewacht.

So lange hatte sie gewartet. 

Und endlich war der große Tag gekommen. 

Zusammen mit ihrer lieben Omi wollte sie heute endlich den Zoo besuchen. 

Ding Dong.

„Omi, Omi“, rief die kleine Marie ganz aufgeregt, „schnell, schnell, – komm wir fahren mit deinem Flitzer in den Zoo.“ 

Nach einer kurzen Begrüßung und einem schnellen Kaffee mit Maries Eltern setzen sich die beiden Abenteurerinnen eine knallrote Käppi auf und dann ging es auch direkt los.

Die beiden düsten in Omas kleinem Auto einem tierischen Abenteuer entgegen.

Am Zoo angekommen zeigten sie stolz die Eintrittskarten vor und Marie stieg direkt ein ganz und gar verführerischer Duft in die Nase.

„Omi, lass uns als Erstes die leckeren Mandeln probieren“, rief Marie.

Die alte Dame konnte ihrer geliebten Enkelin keinen Wunsch abschlagen. 

Also kaufte sie eine riesengroße und pinkfarbene Tüte mit gebrannten Mandeln. 

Dann knabberten die zwei an der süßen Leckerei. 

Doch was war das?

Ein lauter trompetenartiger Ton kam ganz aus der Nähe. 

Marie war wieder ganz aufgeregt und sagte, „Omi, Omi, schnell, das sind die Elefanten. Schnell, lass uns zu ihrem Gehege laufen“, während sie schon auf der Stelle hüpfte.

„Langsam, langsam, junge Dame, wir verbringen heute den ganzen Tag hier. Ich verspreche dir, wir nehmen uns genug Zeit für alle Tiere“, beruhigte Oma ihre Enkelin.

Auf dem Weg zu den Elefanten kamen Oma und Marie an einem Affengehege vorbei. 

Fasziniert blieb Mariechen stehen.

„Schau mal, Äffchen!“ 

Kaum hatte Marie ihre kleinen Lieblingstiere entdeckt, klopfte ihr Herz vor Freude. 

Viele kleine Affen tummelten sich zwischen Pflanzen aller Art, kletterten flink auf die Bäume und gaben lustige Töne von sich. 

Plötzlich machte Mariechen ganz große Augen.

„Omi, Omi, schau mal, da hinten … das ist aber doch kein Äffchen, was macht denn dieses Tiere da?“

Auch Mariechens Omi war verblüfft.

Es war ein Babystachelschwein.

„Was in aller Welt macht denn ein Babystachelschwein im Affengehege?“, fragte sich Maries Oma.

Etwas Gelbes leuchtete unter der Pfote des Schweinchens.

„Omi, siehst du, was ich sehe?“, fragte Marie

Bevor die liebe alte Dame erblickte, was ihr Mariechen meinte, machte eines der Äffchen einen schnellen Sprung. 

Aufgeregt umkreiste das Äffchen das kleine Stachelschweinchen.

Es überlegte kurz und sagte dann: „Hallo Schweinchen. Ich weiß, unter deinen Stacheln bist du doch ein wunderbar sanftes Wesen. Ich kann zwar gut klettern, aber so flink wie du wäre ich auch gern. Ach, zeig mir doch einmal, wie schnell du rennen kannst, kleines Flitzeschweinchen. Ich bewundere dich so sehr. Ich bin dein allergrößter Fan.“ 

Geschmeichelt von den Komplimenten des Äffchens, rannte das Stachelschwein davon und vergaß dabei ganz, dass es eine leckere Banane vor den Affen versteckt hatte. 

Und das Äffchen sah das Schweinchen hinter einem Busch verschwinden.

Da nahm es die leckere Banane und verspeiste sie genüsslich.

Marie und Oma mussten lachen.

Nach ein paar Momenten sagte Maries Oma:

„Na, wieder was gelernt. Die Moral von der Geschicht': glaub Schmeichlern und ihren Komplimenten nicht.“

Dann setzten die beiden ihren Zoobesuch fort und hatten einen wundervollen Tag.

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Ende 🌙 Gute Nacht!

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