Der Weihnachtsmann kommt zweimal

Onkel Guido
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Der Weihnachtsmann kommt zweimal
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Wusstest du, dass der Weihnachtsmann nicht nur einmal vorbeikommt, um die Geschenke abzuliefern, sondern vorher schonmal vorbeikommt? Warum das so ist, erfährst du in dieser kurzen Weihnachtsgeschichte.

Immer dann, wenn das Laub im Park unter meinen Füßen raschelt und ich keine einzige Kastanie mehr unter den Blättern finden kann, kommt die schönste Zeit des Jahres.

In der Dämmerung legt sich eine geheimnisvolle Stille über meine Stadt.

Die Fenster der Häuser sind hell erleuchtet.

Dahinter sitzen die Menschen in ihren warmen Stuben.

Sie trinken Tee oder süßen Kakao.

Eng aneinander gekuschelt erzählen sie sich Geschichten von Weihnachten oder singen Lieder. Manchmal zünden sie dabei sogar eine Kerze an.

Bald holen die Kinder ihre Malstifte, Ausmalbilder und spitzen ihre Stifte.

Sie malen auf einen Bogen Papier das, was sie sich am meisten zu Weihnachten wünschen. 

Wer kann, schreibt es auf.

Dann überlegen sie, wo sie ihren Zettel mit den Wünschen am besten hinlegen.

Es ist nicht einfach, einen guten Platz zu finden.

Schließlich soll ihn der Weihnachtsmann finden, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen können.

Soll ich dir erzählen, wo ich meinen Wunschzettel für den Weihnachtsmann ablege?

Ich mache das genau so, wie es meine Großmutter machte, als sie noch ein Kind war:

Ich klebe meinen Zettel mit den Wünschen an die Fensterscheibe.

Die Bilder und die Schrift müssen nach außen, zur Straße hinzeigen.

Das ist wichtig. Weißt du warum?

Meine Großmutter hat mir erzählt:

„Spät abends, wenn alle längst schlafen, fliegt der Weihnachtsmann schnell wie der Wind durch die Straßen der Stadt – selbstverständlich mit einem Weihnachtsgespann.

Nicht wie du jetzt vielleicht denkst, die Geschenke hat er noch nicht dabei.

Das kommt erst später.

So wie in einer Straßenbahn sitzen viele Wichtel auf dem Wagen – dicht an dicht.

Jeder Wichtel ist mit einem Fernglas ausgerüstet.

In der einen Hand halten sie einen Zettel und einen Stift.

So sichteten die Wichtel sämtliche Fenster den Straßen.

Die einen suchten links, die anderen rechts die Häuserfronten ab.

Manche arbeiteten auch als Team: Einer liest laut vor, was er sieht und der Wichtel daneben notiert es schnell auf dem Zettel.

Ganz hinten im Wagen drängen sich die älteren Wichtel mit der meisten Erfahrungen.

Sie halten Ausschau und überprüfen, ob auch keines der Fenster vergessen wird. Aber zum Glück ist noch nie eins vergessen worden!“

Und, habe ich meine Großmutter gefragt, wie man bemerkt, dass die eigene Straße schon dran war?

„Eines Tages“, hat sie erzählt, „wacht man morgens auf, geht vor die Haustür und die Luft ist frisch, weihnachtlich und ein bisschen magisch. Dann weiß man es …“

Und, was soll ich dir sagen?

Es funktioniert!

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… ich komme aus dem schönen Köln, bin selbst Vater und seit neustem auch Opa. :) Auf dieser Seite findest du Geschichten für Kinder und Erwachsene. Schön, dass du da bist!
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