Lena & der leuchtende Garten – eine Geschichte über das Grenzen setzen

Onkel Guido
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Lena & der leuchtende Garten – eine Geschichte über das Grenzen setzen
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In einer Welt, nicht allzu fern von unserer, gibt es einen geheimen Garten, der nur bei Mondschein zum Leben erwacht. Unsere Heldin, die junge Lena, entdeckt diesen zauberhaften Ort und lernt dort, wie sie ihre eigenen Grenzen erkennen und setzen kann.

Begleite Lena auf ihrer magischen Reise, voller farbenfroher Blumen, sprechender Tiere und funkelnder Sterne, und entdecke, was es bedeutet, für sich selbst einzustehen. Viel Spaß mit dieser „Gute Nacht“-Geschichte.

Es war einmal ein kleines, mutiges Mädchen namens Lena, das in einem Dorf am Rande eines geheimnisvollen Waldes lebte.

Lena liebte es, durch den Wald zu streifen und die Geheimnisse der Natur zu entdecken.

Eines Abends, als der Mond hoch und voll am Himmel stand, fand Lena einen verborgenen Pfad, den sie noch nie zuvor gesehen hatte.

Neugierig folgte sie dem Pfad und fand sich in einem atemberaubenden Garten wieder, der im Mondlicht leuchtete.

„Wow, so etwas Schönes habe ich noch nie gesehen!“, rief Lena überrascht.

Plötzlich hörte sie eine Stimme.

„Willkommen in meinem Garten, Lena“, flüsterte der Wind.

Verwundert blickte Lena sich um und entdeckte eine kleine, schimmernde Fee, die neben einer leuchtenden Blume schwebte.

„Mein Name ist Flora. Ich bin die Hüterin dieses Gartens“, sagte die Fee mit einer sanften Stimme. „Es ist ein magischer Ort, wo jede Pflanze und jedes Tier dir eine Lektion lehren kann.“

Lena war fasziniert.

Sie wollte alles über diesen magischen Garten erfahren.

Flora führte Lena durch den Garten und zeigte ihr die wundersamen Pflanzen und Tiere.

Aber Lena bemerkte bald, dass sie von einem kleinen, frechen Käfer verfolgt wurden, der versuchte, ihr an den Haaren zu ziehen und an ihren Kleidern zu zupfen.

„Flora, dieser Käfer lässt mich nicht in Ruhe!“, sagte Lena genervt.

„Ach, das ist nur Kiko. Er testet gerne die Grenzen“, erklärte Flora lächelnd.

„Aber du kannst ihm zeigen, dass du das nicht magst. Es ist wichtig, deine Grenzen zu setzen.“

Lena war unsicher.

Sie wollte nicht unhöflich sein, aber sie fühlte sich auch nicht wohl dabei, dass Kiko sie störte.

„Kiko, bitte hör auf, mich zu ärgern. Ich mag das nicht“, sagte Lena bestimmt.

Zu ihrer Überraschung hörte Kiko sofort auf und sah sie mit großen Augen an.

„Oh, das tut mir leid, Lena. Ich wollte nur spielen“, sagte Kiko kleinlaut.

Lena lächelte.

Sie war froh, dass sie ihre Grenzen gesetzt hatte und Kiko respektierte das.

„Siehst du, Lena? Es ist wichtig, zu sagen, was du fühlst und deine Grenzen zu respektieren“, sagte Flora. „So wie die Pflanzen und Tiere im Garten ihre eigenen Räume haben, musst auch du deinen Raum schützen.“

Lena nickte.

Sie hatte eine wichtige Lektion gelernt.

Während sie weiter durch den Garten ging, begegnete sie vielen anderen wunderbaren Kreaturen und lernte, ihre Grenzen auf liebevolle und respektvolle Weise zu setzen.

Am Ende ihres Abenteuers fühlte sich Lena stärker und selbstbewusster.

Sie wusste jetzt, dass es in Ordnung ist, „Nein“ zu sagen und ihre Gefühle wichtig sind.

Als der Mond sanft hinter den Wolken verschwand, wusste Lena, dass es Zeit war, nach Hause zurückzukehren.

„Du bist immer willkommen, Lena“, sagte Flora und umarmte sie sanft. „Vergiss nicht, was du heute Nacht gelernt hast. Deine Grenzen sind wertvoll und verdienen es, geachtet zu werden.“

Mit einem glücklichen Lächeln verabschiedete sich Lena von Flora, Kiko und dem magischen Garten.

Während sie den Weg zurück durch den Wald antrat, fühlte sie sich, als ob sie ein neues Licht in sich trug.

Zu Hause angekommen, schlüpfte Lena leise in ihr Bett und blickte aus dem Fenster in den sternklaren Himmel.

„Gute Nacht, magischer Garten“, flüsterte sie, bevor sie ihre Augen schloss.

Doch die Geschichte endet hier nicht.

Am nächsten Tag fand Lena, dass sie die Lektionen, die sie in der magischen Nacht gelernt hatte, auch im wirklichen Leben anwenden konnte.

Als ein Freund sie bat, ihr Lieblingsspielzeug auszuleihen, erinnerte sie sich an die Wichtigkeit, ihre eigenen Grenzen zu respektieren.

„Ich fände es besser, wenn wir zusammen damit spielen, anstatt es auszuleihen“, sagte sie freundlich.

Ihr Freund verstand und respektierte ihre Entscheidung, was Lena sehr freute.

Und als ihre jüngere Schwester versuchte, ohne zu fragen, in ihr Zimmer zu stürmen, erinnerte Lena sie sanft, aber bestimmt daran, anzuklopfen.

„Es ist wichtig, dass wir beide unseren Raum respektieren“, erklärte Lena.

Ihre Schwester nickte und versprach, in Zukunft anzuklopfen.

Mit jeder Begegnung fühlte Lena, wie sie wuchs – nicht nur in ihrer Stärke, ihre Grenzen zu setzen, sondern auch in ihrer Fähigkeit, dies auf eine Art und Weise zu tun, die Freundlichkeit und Respekt zeigte.

Die magische Nacht im Garten hatte Lena nicht nur gelehrt, ihre eigenen Grenzen zu respektieren, sondern auch die Grenzen anderer zu achten.

Und so lebte Lena, umgeben von Freunden und Familie, die ihre Wünsche und Grenzen respektierten, glücklich und zufrieden.

Sie erinnerte sich immer daran, dass wahre Magie nicht nur in geheimen Gärten zu finden ist, sondern auch im Herzen jedes Einzelnen, der lernt, sich selbst und andere zu respektieren.

Und wenn immer Lena in den Himmel blickte und den Mond sah, lächelte sie, dankbar für das Abenteuer, das ihr so viel gelehrt hatte.

„Danke, magischer Garten“, flüsterte sie dann, bevor sie sich neuen Abenteuern zuwandte, stets mit dem Wissen, dass es in Ordnung ist, Grenzen zu setzen und jeder verdient, mit Respekt behandelt zu werden.

Und so endet unsere Geschichte von Lena und ihrem leuchtenden Garten, ein Ort, wo nicht nur Pflanzen, sondern auch Mut und Respekt blühen.

Eine Geschichte, die uns alle daran erinnert, wie wichtig es ist, für uns selbst und für die, die wir lieben, einzustehen.

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… ich komme aus dem schönen Köln, bin selbst Vater und seit neustem auch Opa. :) Auf dieser Seite findest du Geschichten für Kinder und Erwachsene. Schön, dass du da bist!
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