Entspannungsgeschichtenca. 6 Min Vorlesezeit

Lenas erster Yoga-Morgen – Eine Geschichte zum Entspannen und Mitmachen

Lenas erster Yoga-Morgen – Eine Geschichte zum Entspannen und Mitmachen
Vorlesen im dunklen Kinderzimmer?

Manchmal beginnt ein besonderer Tag ganz ruhig – mit tiefem Atem, lustigen Tier-Übungen und einer Portion guter Laune.

In dieser liebevollen Geschichte entdeckt Lena zusammen mit ihrer Mama die Welt des Kinderyogas.

Dabei wird gelacht, gewackelt und am Ende wunderbar entspannt.

Perfekt zum Runterkommen, Mitträumen und vielleicht sogar Nachmachen.

Es war noch ganz früh am Morgen, als die Sonne vorsichtig durch die Vorhänge lugte.

Ein paar goldene Lichtstreifen tanzten über das bunte Teppichmuster in Lenas Kinderzimmer.

Lena war gerade aufgewacht und streckte sich genüsslich in ihrem Bett.

Sie gähnte so laut, dass sogar ihr Stofftier Balu, der Bär, davon fast umfiel.

Heute war ein besonderer Tag.

Mama hatte gesagt, dass sie zusammen Yoga machen würden – zum allerersten Mal.

Lena war gespannt.

Yoga – das klang irgendwie nach Zauberei oder einer Reise in ein fernes Land.

Sie zog ihre bequemste Hose an, die mit den Sternen drauf, und ein T-Shirt mit einem lächelnden Fuchs.

„Bereit für ein bisschen Ruhe und Abenteuer?“, fragte Mama und rollte zwei Yogamatten im Wohnzimmer aus.

Lena hüpfte auf ihre Matte.

„Ich bin sowas von bereit!“

Mama setzte sich mit überkreuzten Beinen hin und schloss die Augen.

Lena spickte vorsichtig.

„Was machst du da?“

„Ich atme tief ein und aus, ganz langsam. Möchtest du es versuchen?“

Lena nickte.

Sie schloss die Augen, atmete tief ein, bis ihre Schultern sich hoben, und pustete dann leise die Luft wieder aus.

„Wie ein kleiner Drache“, kicherte sie.

Mama lachte.

„Genau, ein ruhiger, freundlicher Atemdrache.“

Dann zeigte sie Lena die erste Übung: „Der Baum“.

„Stell dich auf ein Bein und leg das andere vorsichtig an deine Wade. Die Arme gehen hoch wie Äste.“

Lena wackelte ein bisschen.

„Uuuh… ich glaube, mein Baum hat Wind heute!“

Sie lachten.

Mama zeigte ihr noch den „Hund, der nach unten schaut“ – dabei musste Lena kichern, weil sie wie ein Berg aussah.

Dann kam die „Katze-Kuh-Bewegung“.

„Miau“, machte Lena, als sie ihren Rücken rund machte.

„Muuuh“, brummte sie im nächsten Moment.

Balu, der Stoffbär, durfte auch mitmachen.

Er bekam seine eigene kleine Matte aus einem Handtuch.

„Jetzt machen wir die Lieblingsübung vieler Kinder: Die Kerze“, sagte Mama.

Lena legte sich auf den Rücken und streckte ihre Beine hoch in die Luft.

„Schau mal, ich bin ein Leuchtturm!“

Sie hielten noch ein paar weitere Positionen, die Namen wie „Schmetterling“, „Kobra“ oder „Kindeshaltung“ hatten.

Besonders gut gefiel Lena die „Kindeshaltung“.

Sie fühlte sich dabei wie ein eingerollter Igel, ganz ruhig und geborgen.

Am Ende der Yoga-Stunde legten sich beide auf ihre Matten.

„Jetzt kommt die Entspannung“, flüsterte Mama.

„Einfach daliegen, die Augen schließen und an etwas Schönes denken.“

Lena stellte sich vor, wie sie auf einer Wolke lag, über Wiesen und Berge schwebte und dabei mit kleinen Füchsen winkte.

Als sie die Augen wieder öffnete, fühlte sie sich ruhig, fröhlich und stark.

„Das war schön“, sagte sie leise.

„Yoga macht den Kopf leise und das Herz froh“, sagte Mama und streichelte ihr übers Haar.

Lena nickte.

„Machen wir das morgen wieder?“

Mama lächelte.

„Wenn du magst, jeden Morgen ein bisschen.“

Und so wurde aus einem neugierigen Yoga-Morgen ein kleines tägliches Ritual, das Lenas Tag besonders beginnen ließ – mit Atem, Fantasie und einem glücklichen Herz.

Ende 🌙 Gute Nacht!

Schon bereit für morgen Abend? 🦊

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