Der kleine Pinguin, der keine Makrelen mehr mochte

Onkel Guido
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 Der kleine Pinguin, der keine Makrelen mehr mochte
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In dem schönen Kölner Zoo gab es eine große Familie von kleinen und großen Pinguinen.

Die großen Pinguine waren die Königspinguine und die kleinen Pinguine waren die Humboldt-Pinguine. 

Einer von den kleinen Pinguinen hieß Leonard. 

Leonard war der kleinste von den kleinen Pinguinen, obwohl er schon stolze zwei Jahre alt war.

Er wollte aus einem unbekannten Grund nicht mehr wachsen und war dabei nur ein wenig größer als die meisten einjährigen Pinguine. 

Aber das stört keinen, denn er war schon überaus pfiffig. 

Pfiffig heißt, er war etwas kess, etwas frech, aber dabei immer sehr liebenswert und höflich zu den anderen kleinen Pinguinen und ziemlich respektvoll vor den großen Pinguinen. 

Denn das musste er auch heimlich zugeben, er hatte ein bisschen Angst vor den großen Pinguinen. 

Obwohl, das war Quatsch und vollkommen unberechtigt, es war ja alles eine große Familie.

Und besonders die großen Pinguine waren immer sehr aufmerksam.

Wenn ein Besucher zum Beispiel irgendwelche komische Menschensachen zu ihnen ins Gehege schmiss, waren sofort die großen Pinguine zur Stelle und schmissen das wieder zurück.

Solch einen Müll wollten die Pinguine nicht bei sich haben.

Jetzt kommen wir aber mal wieder zurück zu Leonard. 

In Leonard seinem jungen Pinguin Leben spielte er immer viel mit den anderen Kindern, also den anderen kleinen Pinguinen und sah dabei immer wieder höchst niedlich aus. 

Ihr kennt das bestimmt von euren Zoo-Besuchen: mehr oder weniger sehen die Pinguine der ganzen Welt ziemlich gleich aus. 

Trotzdem erkannten sie sich und, wie du bestimmt weißt, hatte auch jeder einen eigenen Namen. 

Leonard hatte noch zwei Geschwister, die genauso aussahen wie er – also ziemlich niedlich. 

Der Höhepunkt des Tages war immer die Fütterung. 

Die Fütterung wurde immer um 12:00 Uhr von dem netten Tierpfleger Bruno durchgeführt.

Bruno hatte immer ein breites Grinsen unter seinem dicken Schnauzer.

Der Schnauzer erinnerte die Pinguine an ihre Freunde: die Walrösser.

walross mit schnurrbart

Und das war immer ein Fest für die Pinguine.

Alle hatten immer Hunger bis unter die Arme – obwohl bei Pinguinen sind das ja Flügel, aber das ist eine andere Geschichte.

Nun also, immer wenn es kurz vor zwölf war, rasten alle Pinguine mit ihren kurzen Wackel-Beinchen hin und her und hielten schon Ausschau nach Bruno. 

Bruno kam dann meistens mit einer großen Schubkarre, die er vor seinem dicken Bauch schob. 

In der Schubkarre standen mehrere verschiedene Eimer, mit den wahrscheinlich leckersten Makrelen der ganzen Welt. 

Und die schmeckten herrlich frisch und rochen so toll nach dem Meer. 

Alle Pinguine waren ganz aufgeregt!

Wirklich alle? Na ja – fast alle, bis auf einen. 

Nur Leonard freute sich nicht.

Er hatte zwar Hunger, aber nicht auf Makrelen. 

Er hatte einfach keinen Appetit mehr auf diese Viecher.

Also drängte er nach vorn, um den fröhlichen Bruno zu begrüßen.

Bruno stellte die Schubkarre an dem vorgesehenen Platz ab, nahm seine braune, schon ein bisschen verfilzte Kappe ab, zog ein großes weißes Taschenbuch aus seiner blauen Latzhose und wischte erst mal den Schweiß von seiner Stirn ab. 

Und dann ging’s los.

Die Pinguine hüpften auf und ab, in der Hoffnung, die größten und leckersten Makrelen zu bekommen.

Sie hüpften und hüpften und hüpften und Bruno fing an, die Makrelen zu schmeißen, sodass auch wirklich jeder Pinguin etwas bekam.

Und während der freundliche Bruno sich darüber freute, wie die Pinguine hüpften und die Makrelen futterten, sah er im Augenwinkel seinen kleinen Freund Leonard.

Er stand abseits und ließ seinen Kopf etwas hängen.

Er beteiligte sich nicht an der Völlerei seiner Kumpels. 

„Oh Mann, was ist denn da los?“, fragte sich Bruno.

Und nicht nur Bruno fragte sich das, sondern wir auch.

Hast du eine Idee, was könnte denn der kleine Pinguin stattdessen in Zukunft futtern, wenn er doch wirklich keine Makrelen mehr mag? 

Schreib mir doch einfach mal, was du da Bruno empfehlen würdest und wir schlagen das dann dem Zoo vor. 

Hallo, ich bin Onkel Guido
… ich komme aus dem schönen Köln, bin selbst Vater und seit neustem auch Opa. :) Auf dieser Seite findest du Geschichten für Kinder und Erwachsene. Schön, dass du da bist!
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