🦊 ONKEL GUIDO

Gute-Nacht-Geschichten

780 Geschichten zum Vorlesen und Anhören. Alle kostenlos.

Der Abend hat seinen eigenen Takt.

Zähneputzen, Schlafanzug und dann dieser Moment, in dem es im Zimmer still wird und jemand fragt: Erzählst du mir noch was?

Für diesen Moment sind meine Geschichten gemacht. Ich bin Guido, Vater und Großvater aus Köln, und ich erzähle sie so, wie ich sie früher selbst am Bett erzählt habe.

Hier liegen 780 Gute-Nacht-Geschichten für dich. Lesen kannst du jede davon, ohne Anmeldung und ohne einen Cent.

Viele gibt es zusätzlich als Hörversion, von mir gesprochen, für die Abende, an denen deine Stimme nicht mehr will.

Jede Geschichte hier geht zu Ende. Es gibt keine Fortsetzung, die dein Kind um zehn nach acht wieder hellwach macht.

Die Themen sind bunt gemischt. Tiergeschichten, alte Märchen in einer sanfteren Fassung, kleine Abenteuer, die im Kinderzimmer anfangen und dort auch wieder aufhören.

Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, nimm einfach die oberste. Sie ist so gut wie jede andere.

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Für heute Abend 🦊

Die nächste Geschichte musst du nicht mehr suchen.

Im Onkel Guido Club warten bereits 455 Geschichten zum Herunterladen. Einmal auf den Kreativ-Tonie (o. Ä.) geladen, drückt dein Kind abends selbst auf Play und schläft mit einer vertrauten Stimme ein. Ohne Bildschirm, ohne Cliffhanger.

Club beitreten

Funktioniert mit Toniebox, hörbert, tigerbox, Technifant, jedem MP3-Player, im Autoradio und am Laptop.

Das Ritual trägt mehr als die Geschichte

Kinder merken sich den Ablauf lange bevor sie sich die Handlung merken.

Immer dieselbe Reihenfolge am Abend (Bad, Bett, Geschichte) sagt dem Körper, was als Nächstes kommt. Deshalb ist es weniger wichtig, welche Geschichte du vorliest, als dass überhaupt eine kommt und dass sie ungefähr zur selben Zeit kommt.

Wenn dein Kind seit vier Wochen dieselbe Geschichte hören will, lass es dabei. Wiederholung beruhigt, weil dein Kind schon weiß, was passiert, und nichts mehr aushalten muss.

Welche Geschichte zu welchem Abend passt

An ruhigen Abenden darf eine Geschichte länger sein und mehr Figuren haben.

Nach einem lauten Tag, nach Kindergeburtstag oder Besuch, klappt das selten. Dann funktioniert wenig besser als viel. Wenige Figuren, ein Schauplatz und ein Schluss, der langsamer wird.

Für die Kleinsten gilt eher kurz und ruhig. Je jünger dein Kind ist, desto weniger Handlung muss in eine Geschichte hineinpassen.

Wenn das Zeitbudget knapp ist, findest du unter kurzen Gute-Nacht-Geschichten alles, was in fünf Minuten durch ist.

Vorlesen, ohne wach zu machen

Lies langsamer, als du denkst. Die meisten Erwachsenen lesen zu schnell, weil sie den Text schon kennen.

Werde zum Ende hin leiser. Dein Kind hört die Lautstärke, bevor es den Inhalt versteht.

Lass Pausen stehen, auch mitten im Satz. In den Pausen passiert das Einschlafen.

Wenn dein Kind wegdämmert, bevor die Geschichte fertig ist, hör einfach auf. Der Rest läuft nicht weg.

Eine echte Stimme

Jede Hörversion hier ist von mir gesprochen, Satz für Satz.

Das hört man. Eine erzählte Geschichte hat Stellen, an denen der Erzähler selbst lächelt, und Stellen, an denen er langsamer wird, weil ihm die Figur leidtut.

Ich lasse mir dabei Zeit, weil ich weiß, wofür der Text am Abend gebraucht wird.

Wo es weitergeht

Wenn dein Kind abends lange wach liegt, sind die Einschlafgeschichten der bessere Startpunkt.

Wenn ihr lieber zuhört, findest du unter Hörgeschichten alles zum Abspielen, auch für Toniebox und Autoradio.

Für den ganz ruhigen Ton gibt es die Traumreisen.

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Häufige Fragen

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Gute-Nacht-Geschichte?

Am besten ganz am Ende des Abendablaufs, wenn Zähneputzen und Umziehen erledigt sind und danach nichts mehr kommt. Steht nach der Geschichte noch etwas an, wird sie zur Pause statt zum Schluss. Ungefähr dieselbe Uhrzeit hilft zusätzlich, weil der Körper den Ablauf mit der Zeit von allein erkennt und schon vor der ersten Zeile herunterfährt.

Mein Kind will jeden Abend dieselbe Geschichte. Ist das schlimm?

Das ist völlig normal und du darfst mitmachen. Kleine Kinder mögen Wiederholung, weil sie dabei nichts mehr aushalten müssen. Sie wissen, was passiert, und können loslassen. Wenn du selbst nicht mehr kannst, biete eine zweite Geschichte als Zugabe an statt als Ersatz. Die Lieblingsgeschichte läuft irgendwann von allein aus.

Was mache ich, wenn mein Kind nach der Geschichte noch eine will?

Sag vorher, wie viele es heute gibt, und halte dich daran. Ein fester Satz hilft mehr als jede Diskussion ("Heute eine, morgen wieder eine"). Wenn du nachgibst, verschiebt sich die Verhandlung am nächsten Abend nur nach hinten. Eine kurze Zugabe darf trotzdem fest eingeplant sein, solange sie zum Ritual gehört und nicht jeden Abend neu ausgehandelt wird.

Sind die Geschichten kostenlos?

Ja. Alles auf dieser Seite kannst du ohne Anmeldung lesen, viele Geschichten auch direkt anhören. Wer die Hörversionen dauerhaft aufs eigene Gerät laden möchte (Toniebox, MP3-Player, Autoradio), findet das im Onkel Guido Club. Zum Vorlesen und Zuhören auf der Seite brauchst du ihn nicht.

Kann ich eine Geschichte abbrechen, wenn mein Kind vorher einschläft?

Ja, und das ist eher der Idealfall. Die Geschichten werden zum Ende hin ruhiger, deshalb macht ein Abbruch mittendrin nichts kaputt. Es gibt keine Auflösung, die dein Kind am nächsten Morgen unbedingt hören muss. Am nächsten Abend könnt ihr einfach von vorn anfangen.

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